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14.05.2022 | Testberichte

Bierbraukiste test

Heute habe ich mal etwas ganz anderes für euch: Ich habe ein Bierbrauest für Einsteiger getestet! Genauer gesagt wurde die BierbrauKiste von Braupartner ausprobiert, weil ich denke, dass sie einen guten Einstieg ins Hobby darstellt!

Vor einigen Wochen hatte ich ja bereits angekündigt, dass ich in Zukunft mehr Einsteiger-Content schreiben möchte. Dazu gibts ja auch inzwischen eine eigene Kategorie „Brauen Lernen“ mit einigen Beiträgen.

Neben den bereits veröffentlichten Beiträgen zur Theorie, ist ein wesentlicher Bestandteil der Einstieg ins Hobby. Im Artikel 3 Tipps zum Reinschnuppern! habe ich begründet, warum ich ein Bierbrauset als eine gute Möglichkeit zum Reinschnuppern sehe.

Und weil ich davon so überzeugt bin, habe ich vor einiger Zeit auch mal die bekanntesten Bierbrausets gegenübergestellt und miteinander verglichen.

Das Bierbrauset: BierbrauKiste

Die Bierbraukiste kommt von Braupartner und wurde von ihren Experten zusammengestellt. Sie umfasst einiges an Equipment, welches man später wiederverwenden kann, falls man ein Hobbybrauer wird.

Falls nicht, hat man weniger ausgegeben als bei einem Braukurs und hat noch das ein oder andere Equipment für die Küche.

In meinem Bierbrauset-Vergleich habe ich die gängigsten Bierbrausets miteinander verglichen und hier hat die BierbrauKiste von Braupartner am besten abgeschnitten. Daher wollte ich diese auch unbedingt für euch einmal in der Praxis testen.

Ich habe übrigens darum gebeten, mir die Version mit dem Weizenbier zukommen zu lassen. Diese ist nämlich in meinen Augen die beste Wahl für Einsteiger. Das habe ich im oben verlinkten Vergleich erläutert.

Was ist in dem Bierbrauset enthalten?

Zunächst schauen wir uns erstmal an, was alles in der BierbrauKiste enthalten ist.

Unboxing

BierbrauKiste

Neben dem kleinen Gäreimer und den Rohstoffen Malz, Hopfen und Hefe, befindet sich noch einiges an nützlichem Equipment in diesem Bierbrauset.

Richtig toll finde ich

  • Den großen 5 Liter Messbecher
  • Die Dosierhilfe
  • Das Abfüllröhrchen
  • Den Maischesack
  • Die 10 x 0,5 Bügelverschluss Flaschen

Diese Gegenstände kannst du uneingeschränkt auch bei großen Suden in der Zukunft verwenden, vorausgesetzt du wirst Hobbybrauer ;-).

Bei 20 Liter nimmst du den Maischesack natürlich nicht für das Malz, sondern als Hopfensack zum Stopfen.

Auch gut für die Zukunft sind

  • Der kleine Gäreimer
  • Das Thermometer
  • Der Timer

Den kleinen Gäreimer kannst du später gut für Experimente verwenden, wenn du mal eben 5 Liter von deinem Bier mit einer besonderen Hefe vergären oder mit speziellem Hopfen stopfen willst.

Das Thermometer ist so eine Sache. Wenn du das Hobby wirklich verfolgen willst, dann wirst du dir wahrscheinlich schnell etwas anderes kaufen. Denn die Geschwindigkeit, bis die aktuelle Temperatur angezeigt wird, ist sehr langsam.

Für die ersten paar Sude ist das OK, aber auf langer Sicht brauchst du etwas Besseres.

Den Timer kann man auch in Zukunft lange verwenden, aber richtig nötig wäre er jetzt nicht gewesen – geht auch mit dem Smartphone. Aber besser haben als brauchen.

Außerdem liegt eine schön detaillierte Bedienungsanleitung bei. Diese ist wirklich gut in meinen Augen. Übersichtlich und nicht zu viele Infos, die einen im Stress erschlagen.

Ich habe dazu noch ein paar Anmerkungen unten bei den Tipps & Tricks.


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Zutaten

Als langjähriger Hobbybrauer muss man bei dem Anblick der Zutaten kurz lachen 🙂

Wie süß diese kleine Menge Hopfen ist.

Im Grunde genommen ist dieses Bierbrauset aber echt genau das, was ich jedem Einsteiger empfehlen würde.

Hier arbeitest du nämlich mit allen richtigen Zutaten. Du hast kein Extrakt oder Hopfenöl oder ähnliches, sondern richtig geschrotetes Malz, Hopfenpellets und eine normale Trockenhefe.

Genau so muss ein Reinschnuppern ins Hobby sein, denn nur so bekommst du auch einen Eindruck, was Hobbybrauen ist und was nicht.

BierbrauKiste kaufen

Die BierbrauKiste könnt ihr über diesen Link kaufen. Dann unterstützt ihr mich und meinen Blog und der Preis verändert sich für euch nicht.

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Bildquelle: Amazon.de

Das fehlt in diesem Bierbrauset

In der Anleitung wird bereits darauf hingewiesen und selbstverständlich kann nicht alles enthalten sein.

Das wird noch benötigt:

  • Mind. 10 Liter Topf
  • Zucker
  • Wasser aus dem Hahn
  • AAA Batterie für Timer
  • Küchenwaage (??)

Sehr überschaubar, oder? Die größte Herausforderung ist der 10 Liter Topf. Diesen hat nicht wirklich jeder Haushalt und man muss ggfs. mal bei den Nachbarn oder in der Familie fragen, ob man sich einen ausleihen kann.

Laut Beschreibung benötigt man auch eine Küchenwaage, aber ich habe sie gar nicht gebraucht. Die Zutaten sind ja bereits abgewogen und der Zucker wird mit der Dosierhilfe dosiert.

Jetzt kommt’s zu dem peinlichen Teil: Ich wollte es möglichst authentisch für euch nachstellen und weil ich nur einen 34 Liter Topf habe, hatte ich mir kurzerhand einen Topf von meiner Mutti ausgeliehen.

Als ich dann am Brautag das Wasser aufheizen wollte und es komisch piepste wurde ich nervös 🙂 Ihr ahnt es bestimmt schon: Der Topf ist nicht für Induktion geeignet.

Leider musste ich daher improvisieren und dieses Bierbrauset dann in meinem 34 Liter Topf brauen.

Mitgeliefertes Thermometer

Zum Thermometer hatte ich ja oben schon mal kurz etwas gesagt. Im Prinzip funktioniert es und man kann es für die ersten Sude auch nehmen, aber mir ist die Anzeige einfach zu langsam.

Wenn man es nicht die ganze Zeit in der Würze hat, muss man schon eine Weile warten, bis der Wert angezeigt wird. Mein anderes Bratenthermometer ist da schneller und wegen des Magneten bei diesem großen Topf auch komfortabler.

Die Temperatur war übrigens ähnlich zwischen den beiden Thermometern, natürlich mit der üblichen Toleranz.

Mein Brautag mit dem Bierbrauset

So, genug der Theorie: Der Brautag geht los!

Ich habe einige Tipps & Tricks zu diesem Bierbrauset und baue sie im nachfolgenden Text ein. Du kannst sie aber auch am Ende vom Beitrag noch einmal in der Zusammenfassung finden.

Maischen

Nachdem das Wasser die Temperatur erreicht hat, gibst du den Sack rein und lässt ihn erstmal schön vollsaugen.

Wichtig: Das Malz ist im geschroteten Zustand sehr staubig. Passe auf, dass dieser Staub nicht in den Gäreimer kommt! Das würde das Infektionsrisiko am Ende erhöhen.

 

Du siehst den Sack ein paar Mal durch das Wasser und stocherst mit dem mitgelieferten Löffel auf im herum, damit sich alles schön vermischt.

Dann stellst du den Timer für die erste Rast. Was das bedeutet und warum man das macht: Brauprozess in 5 Minuten erklärt! So funktioniert die Bierherstellung

Während des Maischens ist laut Anleitung mehrfach folgendes zu tun:

  • Sack herausziehen und abtropfen lassen
  • Wieder reinsacken lassen
  • Auf ihm herumstochern, damit sich wieder alles verteilt.

Es geht darum, die Temperatur überall möglichst konstant zu halten, damit die Enzyme besser arbeiten und du möglichst viel aus dem Malz herausholst.

Achtung: Lass den Sack nicht reinfallen. Da wir später nicht filtern, bekommst du die Malzstücke nur schwer aus der Würze.

Passe auf, dass du nicht zu stark heizt. Immer schön langsam bis zur nächsten Temperaturstufe.

Die Maische war bei mir bereits nach 20 Minuten Jodnormal. Das bedeutet, dass eigentlich eine 20 Minuten Rast bei 72°C gereicht hätte, aber ich empfehle trotzdem bei 40 Minuten zu bleiben, wenn du zufälligerweise kein Brauereijod hast 🙂

Wenn du zu früh aufhörst, kann es sein, dass dein Bier am Ende wegen eines Fehlgeschmacks nicht schmeckt.

Abmaischen

Sobald du das Maischen beendet hast, ziehst du den Sack raus und lässt ihn gut abtropfen. Dann stellst du ihn in den Messbecher.

Würzekochen bei diesem Bierbrauset

Beim Kochen habe ich mich etwas gewundert. Im Rezept steht, dass man nur 30 Minuten kochen soll. Ich habe mich natürlich zu 100% an das Rezept gehalten, auch wenn man eigentlich mindestens 60 Minuten kochen sollte.

Aufgrund dieser Tatsache würde ich jedem empfehlen, die noch abtropfende Würze im Messbecher so früh wie möglich zu dem Rest zu schütten. Ich habe den Sack sogar per Hand ausgewrungen und dann direkt zu Kochbeginn umgeschüttet.

Whirlpool andrehen, kühlen und abseihen

Nachdem die Würze gekocht hat, muss man sie jetzt herunterkühlen, damit der Hopfen nicht noch mehr Bitterstoffe an das Bier abgibt.

In der Anleitung steht erst nach dem Kapitel zum Kochen, dass man das Wasser zum Kühlen vorbereiten soll. Ich würde es aber schon früher machen, sodass du nach dem Kochen den Topf direkt in das kalte Wasser stellen kannst und keine Zeit verlierst.

Außerdem würde ich erst den Topf in das Wasser stellen und dann erst den Whirlpool andrehen. Andersherum kann es sein, dass du beim Tragen des Topfes das schon gesammelte Sediment aufwühlst.

Wichtig: Der Topf darf im Wasser nicht wackeln. Dieser muss stabil stehen, da auch hier wieder das Sediment aufwühlen kann. Also nicht zu viel Wasser, lieber ein paar Mal das Wasser tauschen!

Hefe anstellen

Jetzt kommt es darauf an bloß keine Infektion einzufangen, denn dann wäre die ganze Arbeit umsonst. Dafür machst du nach dem Abschalten der Herdplatte alles Keim-arm.

In diesem Bierbrauset ist kein desinfizierendes Mittel enthalten und die Anleitung spricht von kochendem Wasser, welches in den Gäreimer und in den Messbecher geschüttet werden soll.

Wenn man sich lange mit diesem Thema befasst, dann weiß man, dass das nicht optimal ist. Damit wirklich alles tot ist, muss das Wasser mindestens 20-30 Minuten in diesen Behältern kochen, was natürlich nicht gegeben ist.

Aber es ist nun mal auch ein Einsteiger-Set, bei dem auf die Kosten bzw. der enthaltenen Mittel geschaut werden muss, damit man Wettbewerbsfähig bleibt.

Wie auch immer, eines ist aber superwichtig:

Sicherheitshinweis zum kochenden Wasser!

Macht nicht den Fehler und schüttelt den Gäreimer, wenn das kochende Wasser da drin ist und ihr den Deckel draufgedreht habt. Das passiert mir selbst häufig, weil ich nicht immer daran denke oder abgelenkt bin.

Wenn du den Eimer schüttelst, dann baut sich im Inneren total schnell ein Druck auf und wenn du Pech hast, fliegt der Deckel ab und das heiße Wasser spritzt dir ins Gesicht.

Hefe geben

Wenn du die Desinfektion überlebt hast, kann es mit der Hefe weitergehen. 😉

Auch bei der Trockenhefe gibt es etwas zu beachten: Nur 50% der Menge geben! 

So wie es hier beschrieben wird, also erst die Hefe reinschütten und darauf dann die Würze laufen lassen, ist es nicht optimal. Ich habe es natürlich trotzdem jetzt so gemacht, aber falls du nach diesem Bierbrauset weiterbrauen möchtest, dann lege ich dir meinen Trockenhefe Ratgeber ans Herz: Richtig Trockenhefe rehydrieren, lagern und anstellen!

Achtung: Bevor ihr die Würze in den Gäreimer schüttet, gilt es folgendes unbedingt zu beachten!

  • Die Würze darf nicht mehr heiß sein, sondern unter 25°C, besser 20°C
  • Prüft, ob der Gäreimer dicht ist. Meiner war es nicht und ich hatte wirklich Schwierigkeiten, ihn vernünftig abzudichten.

Die Dichtigkeit des Gäreimers war – zumindest bei mir – nicht gut. Sowohl unten am Verschluss als auch oben am Deckel hat es irgendwo ein Leck gegeben. Ein Leck oben am Deckel ist nicht so schlimm, solange da keine Fruchtfliege durchkommt. Dann blubbert es einfach nicht, funktioniert aber trotzdem.

Wenn aber unten der Hahn nicht dicht ist, dann tropft dir im schlimmsten Fall über die Woche der ganze Sud heraus.

Daher vorher mit Wasser füllen und prüfen, ob alles dicht ist!

Das Umschütten vom Topf in den Messbecher habe ich nicht fotografiert. Da fehlte mir ohnehin schon eine Hand und ich konnte nicht auch noch die Kamera bedienen 😉

Trotzdem ein Tipp: Falls Trub mit rüberkommt (sehr wahrscheinlich), könnt ihr den Messbecher auch noch etwas stehen lassen und den Trub im Messbecher sedimentieren lassen.

Ins Gärröhrchen einfach Wasser reinfüllen und an einen kühleren Ort (15-20°C) stellen, wo auch nicht zu viel Sonne auf den Eimer scheint.

Lasst den Eimer so wie er ist in Ruhe. Nicht ständig aufmachen und reinschauen.

Nach genau 3 Zeitstunden war ich fertig. Fürs Bierbrauen ist das extrem schnell, aber ihr habt auch nicht so eine große Menge hergestellt.

Bierbrauset abfüllen

Nach 10 Tagen kann man das Bier angeblich schon abfüllen. Ich persönlich würde es noch ein paar Tage länger stehen lassen, um auf Nummer Sicher zu gehen, da ihr ja nicht messen könnt, ob das Bier tatsächlich ausgegoren ist.

Für diesen Test habe ich es dann aber trotzdem nach 10 Tagen abgefüllt.

Sieht optisch gut aus 🙂

Dann kommt die Dosierhilfe zum Einsatz. Tolles Werkzeug, nicht nur für dieses Bierbrauset.

BierbrauKiste in meiner Brauerei 🙂

Nach dem Abfüllen folgt wie immer die gründliche Reinigung des Gärbehälters. Scheuert hier nicht herum und sorgt dafür, dass ihr am Ende möglichst wenig vom Gärbehälter im Inneren zerkratzt. Verunreinigungen krallen sich dort sonst fest.

Meine Ausbeute: 3,5 Liter Bier.

Fairerweise muss ich sagen, dass ich durch den großen Topf etwas an Ausbeute verloren habe. Erstens, weil die Fläche viel größer ist und somit beim Kochen mehr verdampft. Und zweitens, weil du in einem kleineren Topf, nach dem Kochen, beim Umschütten weniger Trub mit auskippst.

Ich musste leider eine große Menge im Topf zurücklassen, weil der Trubkegel beim Umkippen schnell zerfallen ist. Vom Gefühl her würde ich sagen, dass das bei einem kleineren Topf besser funktioniert.

Die Verkostung der BierbrauKiste Weizen

Nach weiteren 10 Tagen der Nachgärung + weitere Wartezeit für das Kaltstellen, konnte ich dann endlich verkosten.

BierbrauKiste Weizen

 

Hops Icon
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Aussehen: Die Farbe ist hell-gelb und das Bier ist trüb. Der Schaum baut sich schnell auf und hält mittelmäßig lange.

Aroma: Das Aroma ist eher dezent und nur leicht wahrnehmbar. Klassisches Weißbieraroma nach Nelke. Keine Fehlaromen.

Geschmack: Leicht rezent, eher trocken mit weichem Mundgefühl. Bittere ist nicht wahrnehmbar. Der Geschmack ist nicht aufdringlich.

Fazit: Wenn das mein erstes Selbstgebrautes wäre, dann würde ich mich darüber sehr freuen. Es schmeckt gut, wie ein klassisches Weizenbier. Die Karbonisierung könnte höher und das Aroma ruhig etwas stärker sein. Ich habe schon bessere, aber auch schon schlechtere Weizenbiere getrunken. Daher eine gute Sache für Einsteiger!

Tipps & Tricks zur BierbrauKiste

Die meisten Tipps habe ich bereits oben im Text erwähnt. Hier noch einmal zusammengefasst:

  • Maischen: Aufpassen, dass kein Malzstaub in den Gäreimer kommt
  • Kochen: Nicht zu stark heizen. So früh wie möglich den Rest aus den Trebern dazu kippen ggfs. auswringen. Kurz vorm Ende das Kühlwasser vorbereiten.
  • Whirlpool: Topf ins Wasser und dann erst andrehen. Topf darf im Wasser nicht wackeln.
  • Abseihen: Falls Trub nach dem Whirlpool in den Messbecher rüberkommt, etwas stehenlassen bis es sedimentiert.
  • Gäreimer: Dichtheit am Hahn und am Deckel prüfen! Unbedingt!
  • Desinfektion: Nicht mit heißem Wasser schütteln!
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Bildquelle: Amazon.de

Fazit dieses Bierbrausets

Als Hobbybrauer mit einigen Jahren Erfahrung ist das Brauen mit der BierbrauKiste (*) erst einmal Routine. Die Anleitung führt gut beschrieben und bebildert durch den eigentlich komplexen Brauprozess und wenn man sich an alles hält, kann man kaum etwas falsch machen.

Einige Prozessschritte sind aus meiner Sicht merkwürdig, wie z.B. das 30-minütige Hopfenkochen oder das Vorlegen der Hefe im Gäreimer.

Die angegebene Menge von 5 Liter Bier ist in meinen Augen nicht erreichbar und nur theoretisch.

Mit einem 10-15 Liter Topf kommt man sicher auf eine etwas höhere Ausbeute, als ich sie habe. In Summe schätze ich so um die 4 Liter, maximal 4,5 Liter Bier.

Das gilt bestimmt auch für die anderen Bierbrausets auf dem Markt, daher vergleicht meine Einschätzung hier nicht mit den theoretischen Werten der anderen Hersteller.

In Summe bin ich mit der BierbrauKiste (*) sehr gut zufrieden, weil man einen echten Brautag erlebt, ohne große Investition. Es gibt auch Nachfüllsets, falls man ohne zusätzliches Equipment gerne noch einmal brauen möchte und wenn man im größeren Maßstab Bier herstellen will, dann kann man einiges wiederverwenden.

Danke für euer Interesse und allzeit gut Sud mit diesem Bierbrauset 🙂

Tobi


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Kommentare

Hi Tobi,

sehr schöne und anschauliche Beschreibung für die Nutzung eines Sets. Ich bin 2018 auch durch so ein Brauset zum Bierbrauen gekommen und es ist immer noch das beste Geschenk, dass mir meine Frau je gemacht hat! Bei mir war es ein kleines Set von Besserbrauer, das durch einen 5l-Glasballon etwas mehr Bier pro Sud erlaubt. Dafür ist die Braukiste etwas kompakter und man kann die Gärflasche leicht in einem Schrank verstauen.

Besonders gefällt mir auch, dass du das Bier beim Verkosten kritisch prüfst. Bei Weizen machen die Ersteller dieser Sets wenig falsch, aber bei anderen Sorten wird es manchmal exotisch, z.B. bei der Bezeichnung „Pils“ bei gleichzeitiger Verwendung obergäriger Hefen.

Vielleicht ist es für den einen oder anderen interessant, dass ich das „Dunkle“ von Besserbrauer letztes Jahr nochmal nachgebraut habe (Achtung Eigenwerbung ;-)).
Teil 1 – Brautag: https://youtu.be/lgiyTMScy1c
Teil 2 – Verkostung: https://youtu.be/TTYZaE3JTuw