27.05.2022 | Brauen lernen

Vor ein paar Wochen hat mich im Rahmen der #Fragederwoche ein Leser gefragt, wie viel Geld ich mit dem Selbstgebrauten spare. Das Thema wurde kontrovers diskutiert und daher möchte ich heute einmal durchrechnen, wie viel unser Selbstgebrautes überhaupt kostet.

Vorwort

Zunächst aber einmal meine persönliche Meinung: Ich sehe es wie die meisten von euch. Das Bierbrauen zuhause mache ich nicht aus Kostengründen. Für mich ist das ein Hobby an dem ich Spaß habe und durch das ich am Ende sogar ein leckeres Produkt produziert habe.

Normalerweise rechne ich den Literpreis meines Bieres nicht aus, da es mich überhaupt nicht interessiert. Aber weil das Thema bei euch so gut angekommen ist, habe ich mir das jetzt auch mal vorgenommen.

20 Liter Bier

Ich behaupte einmal, dass die meisten Hobbybrauer an einem Brautag um die 20 Liter Bier brauen. Deshalb, und weil ich auch in der 20-Liter-Klasse unterwegs bin, basiert meine ganze Rechnung auf eben genau dieser Ausschlagmenge.

Wer größere Mengen braut, wird logischerweise einen kleineren Literpreis für sein Bier bekommen.

Kostenstellen

Für meine Kalkulation gehe ich davon aus, dass ich die Rohstoffe für meinen Sud direkt kaufe und noch nichts daheim habe.

Neipa im Garten portraitZunächst listen wir mal auf, welche Komponenten eigentlich Kosten verursachen.

  • Rohstoffe für 20 Liter Bier + Versandkosten
  • Kosten für Strom / Gas
  • Kosten für Wasserverbrauch
  • Gemeinkosten
  • Ausrüstung und Brauraum
  • Arbeitsaufwand

Kostenkalkulation

Kommen wir zur Berechnung. Diese habe ich in 2 Bereiche aufgeteilt, da die Frage nach den Kosten aus 2 verschiedenen Perspektiven gestellt wird.

Zunächst haben wir die Hobbybrauer unter uns, die gerne ihr Bier kommerziell verkaufen möchten. Und dann gibt’s noch den Rest, der einfach gerne wissen will, welche variablen Kosten für jeden Sud anfallen.

Annahme: Gebraut werden 20 Liter Pils mit 12°P bei einer Sudhausausbeute von 65%.

Variable Kosten eines Hobbybrauers

Als erstes gibt’s ja mal die Kosten für die Rohstoffe eines jeden Bieres. Dazu kommen dann natürlich auch die Versandkosten.

Viele hören bei der Berechnung des Bierpreises hier bereits auf. Wenn man sich mit Kosten beschäftigt, muss man fairerweise auch alles andere hineinrechnen, was zum Brauen benötigt wird.

Neben den Rohstoffen, fallen nämlich auch Kosten für Strom / Gas und Wasser an.

Außerdem musst du richtigerweise einige Kosten per Gießkanne auf alle Sude verteilen, weil du mit jedem Sud Verbrauchsmaterial aufzerrst. Das sind die sog. Gemeinkosten eines Bieres.

Kosten Bier Hobbybrauer

Die einzelnen Posten sind im Folgenden erklärt.

Malz

Malz mahlenRechnerisch braucht man ca. 3,7 kg Malz für 20 Liter Bier mit 12°P und einer SHA von 65%.

Ein Basismalz liegt aktuell bei ca. 2€/kg.

Weils einfacher ist, rechne ich die ganze Menge damit aus. Somit liegen die Kosten für das Malz bei 7,40€

Hopfen

Für das Pils nehme ich den guten alten Perle Hopfen, der aktuell bei ca. 4€/100g liegt.

Diesen verwende ich beim nächsten Bier erneut, daher nehme ich hier nur 2€ an.

Natürlich kann man hier „sparen“ wenn man ihn selbst anbaut, aber das lasse ich an dieser Stelle mal weg.

Hefe

Trockenhefe aufgestreutEin Päckchen W34/70 kostet aktuell 5€, daher kommen ca. 10€ an Hefekosten dazu.

Trockenhefe kann man auch in größeren Gebinden kaufen. Das ist dann pro Gramm günstiger.

Besser finde ich allerdings das Vorbereiten eines Starters.

Wasser

Die benötigte Wassermenge hängt von vielen Faktoren ab. Ich gehe davon aus, dass du das Wasser nicht kaufst, sondern einfach Kraneberger nutzt. Bei mir kostet das Leitungswasser 0,00417€/Liter (4,17€/m³).

Wasseraufbereitung in PfanneNeben dem Wasser für das Bier, nutzt du noch einmal einiges zum Reinigen, Durchspülen und wahrscheinlich auch zum Kühlen.

Für das Bier und zum Abwaschen reichen denke ich 50 Liter. Nehmen wir mal an, du brauchst noch weitere 150 Liter für den Rest, dann bist du ca. bei 1€.

Strom

Für die Rechnung nehme ich meine 3500W Hendi und meinen 2000W Einkocher. Beim Maischen läuft die Anlage nicht durchgehend. Außerdem reduziere ich die Leistung des Einkochers, sobald er die Temperatur erreicht hat.

Würze kochenDie Hendi läuft beim Maischen aufsummiert 1 Stunde und beim Kochen 2 Stunden (inkl. Aufheizen). Der Kocher wird für 1 Stunde benötigt. Das sind 10,5 kWh für die Hendi und 2kWh für den Einkocher. Ich runde mal auf 13kWh auf.

Dazu kommt dann noch der Gärkühlschrank, der ca. 2 Wochen läuft. Dieser verbraucht 120W, läuft aber nicht durchgehend. Daher nehme ich nur 30%, also 36W an. 336 Stunden mit 36W sind ca. 12kWh für den Gärschrank.

In Summe haben wir also 25kWh.

Bei aktuell ca. 0,35€/kWh sind das also 8,75€ für Strom.

Zum Brauen mit Gas habe ich keine Erfahrung und lasse es an dieser Stelle aus.

Gemeinkosten

Das sind alle Kosten, die wir per Gießkanne auf alle Sude verteilen müssen.

Verbrauchsmaterial

Jetzt kommt es zu den Kosten, die zusätzlich anfallen, die man aber nicht so einfach für jeden Sud ausrechnen kann. Chemipro SANIch denke da an

  • Reinigungsmittel (40€)
  • pH Messstreifen und Jod (10€)
  • Salz zum Aufsalzen (10€)
  • Zucker zum Karbonisieren (1€)

Die genannten Kosten beziehen sich auf die Anschaffung der Gegenstände. Damit es einfach bleibt, gehe ich davon aus, dass wenn man jeden Monat braut, diese alle 2 Jahre neu kaufen muss.

Wir hätten also ca. 60€ nach 24x Brauen. Das sind 2,5€ pro Sud.

Lagerkühlschrank

Die Lagertruhe läuft wegen der externen Steuerung immer auf voller Leistung, allerdings nicht 24/7. Daher nehme ich auch hier nur 30% an.  Die Truhe braucht im 24/7 Betrieb 250kWh pro Jahr, somit sind es 75kWh pro Jahr. Bei 12 Suden also 6,25 kWh bzw. 2,2€ pro Sud.

Bier umschlauchen ins KegDas Harz für die Wasseraufbereitung kann man theoretisch auch für jeden Sud ermitteln und gezielt mit einrechnen. Für diesen angenommenen Pils-Brautag würde ich das sogar verwenden. Aber viele von euch machen keine Wasseraufbereitung und für andere Bier-Stile ist es nicht erforderlich.

Daher lasse ich es an dieser Stelle einmal weg, aber gedanklich kann man hier mit 2-5€ pro Sud rechnen.

Außerdem kommt noch das CO2 beim Kegging für die Karbonisierung dazu.


Hobbybrauer News:
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Kommerziellen Hintergrund

Wer darüber nachdenkt, dass Hobby zum Beruf zu machen, der muss selbstverständlich noch weitere Kosten einkalkulieren.

  • Lohnkosten bzw. eigener Aufwand
  • Investition in Brauanlage
  • Behördlicher Kram
  • Versicherung
  • usw.

Ich kenne mich mit dem ganzen Thema nicht aus, daher möchte ich an dieser Stelle aufhören aufzuzählen. Lediglich den eigenen Aufwand und die Investition will ich aber noch mal mit berechnen.

Wichtig: Eigentlich ist das Ergebnis der u.g. Tabelle nicht der Preis des Bieres, sondern deine Kosten. Du willst ja noch daran verdienen, daher musst du noch eine Marge aufschlagen. Das geht jetzt aber alles viel zu weit.

Wer sowas kommerziell anbieten will, der bestellt auch nicht seine Rohstoffe für jedes Bier neu, sondern optimiert die Kosten durch Malzlager und Mengenkauf bei der Mälzerei. Die Rechnung unten soll einfach nur verdeutlichen, was das Hobbybrauer Bier inkl. Aufwand und Anlage eigentlich kostet.

Kosten Bier inkl. Aufwand und Investition

Zeitaufwand

Der Arbeitsaufwand ist der größte Posten in der Kalkulation.

Wäre das Bierbrauen so einfach wie das Herstellen von westfälischer Stippmilch, dann könnte man den Arbeitsaufwand ignorieren 🙂

Ein Brautag dauert aber viele Stunden und diese müssen richtigerweise auch eingerechnet werden.

Nehmen wir mal an, du würdest beim Brauen zum aktuellen Mindestlohn arbeiten (10,45€ pro Stunde ab 01.07.22).

Um ein fertiges Bier zu erstellen, benötigst du

  • 4 Stunden Brautag
  • 2 Stunden Abfüllen
  • 2 Stunden Etiketten erstellen + aufkleben
  • 1 Stunde Rezept erstellen / verbessern

Ich habe 4 Stunden für einen Brautag angenommen, weil man einiges automatisieren kann und nicht immer dort stehen muss. Einen Starter müsste man manchmal auch machen und sich vorher einige Stunden damit beschäftigen.

Das wären 9 Stunden pro Sud, also ca. 95€ Lohnkosten pro Sud bzw. zusätzlich 4,70€ pro Liter.

Dazu würden dann noch etliche Stunden für die Vermarktung und den Vertrieb dazukommen.

Außerdem musst du natürlich noch an Flaschen kommen. Da du sie ja verkaufst, musst du jedes Mal neue besorgen.

Einberechnen der Investition in Brauanlage

Eine Investition in die Brauanlage und wohlmöglich in die ganze Brauerei, müssen ebenfalls mit eingerechnet werden. Korrekterweise müsste man die Ausrüstung einzeln aufstellen und über einen mehrjährigen Zeitraum abschreiben, weil sie keine unendliche Lebenszeit hat und quasi jedes Jahr an Wert verliert.

Meine BrauereiDas ist mir aber alles zu aufwändig, daher mache ich es wie folgt:

Für dieses Beispiel rechne ich eine Investition von ca. 500€ für Pfanne, Elektroplatte, Einkocher und Co. Das ist wirklich sportlich und bestimmt das absolute Minimum.

Nach dem Querlesen durch die sog. AfA-Tabellen (geben an, welche Abschreibung man für bestimmte Gegenstände annehmen kann), tendiere ich zu einer Nutzungsdauer von 10 Jahren für Einkocher, Platten, Brenner und Co.

Das ist buchhalterisch bestimmt nicht alles so korrekt, aber reicht mir für meine lapidare Rechnung hier vollkommen aus.

Somit würden die 500€ über 10 Jahre mit jeweils 50€ abgeschrieben. Das wären dann pro Sud 4,2€ bzw. ~0,20€ pro Liter.

Kosten pro Sud (kommerziell)

Wenn du deine 20 Liter Bier kommerziell verkaufen willst, bist du somit schon bei ca. 7€ pro Liter und es würde noch einiges dazu kommen.

Ich denke es ist jedem klar, dass der Verkauf von Bier bei einer Ausschlagmenge von 20 Liter nicht lukrativ sein kann.

Kosten optimieren

Um die Kosten für das eigene Bier etwas zu reduzieren, kann man folgende Punkte zur Optimierung berücksichtigen:

  • Rohstoffe gebündelt kaufen
  • Hefebanking / Starter
  • Malzlager
  • Malz von einer Mälzerei
  • Sinnvoll investieren (Braucht man wirklich alles aus Edelstahl?)
  • Wasser aufbereiten
  • Mehr brauen

Ich denke die Punkte sprechen für sich. 🙂

Mit etwas Verstand und guter Planung lassen sich die Kosten für die Rohstoffe und den Versand reduzieren. Bei meiner obigen Rechnung vielleicht auf 1,5€ pro Liter.

Die Energie und die sonstigen Gemeinkosten sind aber kaum zu optimieren und daher bleiben die Kosten für das Selbstgebraute vermutlich immer über den Kampfpreisen der Industrie.

Fazit

Der durchschnittliche Hobbybrauer braut etwa 20 Liter Bier und das etwa alle 1-2 Monate. In diesem Fall kann man mit ca. 2€ pro Liter Bier rechnen (optimiert vielleicht mit 1,5€ pro Liter), wenn man nur die variablen Kosten berücksichtigt.

Sobald du die Arbeitszeit mit in die Kalkulation aufnimmst, wird das Bier schnell super teuer.

Man muss schon deutlich mehr Bier brauen, damit der Preis pro Liter so weit sinkt, dass man den kommerziellen Gedanken überhaupt weiterführen kann. Das würde dann aber auch bedeuten, dass größeres Equipment und ggfs. mehr Zeit benötigt wird.

Und so weiter..

Ich hoffe der Beitrag hat dir gefallen und gab etwas Aufschluss über die Kosten unseres Hobbys.

Tobi


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Kommentare

Moin Tobi,
Danke für das Teilen Deiner Kalkulation. Sehr interessant das zu lesen!
Du hast natürlich vollkommen Recht – es ist ein Hobby. Dennoch habe ich mir vor einiger dieselben Gedanken gemacht. Es wird ja häufig unterstellt, man braue, um billig an Bier zu kommen 😉

Tatsächlich sehen meine Kosten durchaus ähnlich aus. Ich habe die Kosten allerdings nicht auf ein spezielles Bier oder einer bestimmten Stammwürze abgestimmt, sondern nutze Durchschnittswerte. Aktuell habe ich über knapp 1,5 Jahre 54 Sude in meinen Aufzeichnungen.
Ich versuche alles direkt auf den Liter herunterzurechnen – ausgehend von 7 HL im Jahr und ø 13,8% StW

Bei durchschnittlicher Ausschlagmenge von etwas über 23 Litern und einer sehr geringen Ausbeute (Grainfather G30) verwende ich im Schnitt 6 KG Malze und (weil ich gerne stopfe) ca 113 Gramm Hopfen.
Wasser kalkuliere ich deutlich mehr ein – 350 Liter inkl. kühlen mit dem Gegenstromkühler.
Die Hardware ist sehr teuer – die habe ich erst in den letzten 12 Monaten erneuert. Hier rechne ich mit einer „Abschreibung“ über 10 Jahre. Hier liegt auch die größte Differenz zu Deiner Rechnung.

Wasseraufbereitung mache ich derzeit noch nicht.
Einsparpotenzial hat sich durch weniger Onlineeinkäufe (sammeln) und vor allem dadurch ergeben, dass ich mir die Basismalze direkt in der Mälzerei hole. Dadurch sind die Kosten an der Stelle um mehr als 50% gesunken. Das habe ich aber erstmals im April gemacht. Bis dahin habe ich immer fertig Geschrotetes und dafür in kleineren Mengen gekauft, was die Versandkosten in die Höhe getrieben hat :-(. Die Versandkosten (7,50€) verteile ich dennoch über 2 Sude.

So sieht es dann bei mir aus:
Hardware 0,73
Leergut, Korken 0,14
Rohstoffe 1,21 (kann man jetzt etwas geringer ansetzen)
Strom/Wasser 0,35 (inkl. Abwasser)
Kühlung (Reife) 0,11
Biersteuer 0,04 (>2 HL)
Reinigung
und Versand 0,18
Raummiete 0,06
ø 2,82 EUR/Liter

Beste Grüße
Reiner

Sehr guter Beitrag! Ich hab sowas für mich auch schon einmal durchgerechnet, und bin da sogar auf einen noch höheren Preis gekommen. Ich habe mit etwas teurerer Hefe gerechnet, denn ab und wann kauf ich ja die günstigere Trockenhefe, mal aber auch die wirklich teure Flüssighefe, und da kann man ja auch mal 12-15€ pro Pack ausgeben. Dann rechne ich auf alle Fälle noch die Flaschen hinzu, da sind einige gekauft (weil ich mal wieder auf eine schöne Form geachtet habe), und einige so aus normalen Bierbestand. Aber den Pfand hat man ja mindestens auch schon 1x bezahlt. Und letztendlich rechne ich noch ein Etikett hinzu mit Papier und Druckerkosten, oder ggf. sogar ein selbstklebendes selber bestellt. Aber das macht ja jeder auch anders…

Hi Tobi,
wieder einmal ein sehr interessanter Beitrag.
Und ich denke, für ein Hobby ist der Preis ok, vor allem, wenn man den Preis für ein wirklich gutes Bier kennt.
Das Thema Hefebanking inkl. ernten und anstellen ist sicherlich ein Thema, welches viele Deiner Leser interessiert.
Viele Grüße
Markus

Hi Tobi,

sehr schöne Aufstellung aller Kosten! Ich kann aus persönlichen Erfahrungen berichten, dass du „kommerziell“, wie ich mit meiner Seminar Brauerei, bei den Rohstoffen auf etwa 0,70€/L kommen kannst. Der größte und wichtigste Punkt bleibt aber natürlich der eigene Lohn falls man ans Verkaufen denkt. Hier gehe ich auch von rund 10 Stunden je Sud aus, was sich durch doppel Sude und Abfüllen in große Gebinde natürlich noch optimieren lässt. Mein VK liegt aktuell bei 4,66€/L. Ich mache das ganze eher zum Spaß und als Werbung für meine Seminare, ernsthaft verdienen kann man meiner Meinung nach erst ab 2-3hl Anlagen.

Schöne Grüße
Patrick

Moin zusammen,

danke für eure ausführlichen und total interessanten Kommentare.
Ich hatte immer angenommen, dass sich nur wenige mit dem Thema beschäftigen, aber da scheine ich ja wirklich falsch gelegen zu haben.

Die aufgezeigten Punkte zur Optimierung helfen bestimmt auch anderen Lesern an dieser Stelle. Super!

Und es hat mir gezeigt, dass ich sogar noch einige Kosten (Etiketten und Co) vergessen habe. Die Methode, einfach einen Durchschnitt der letzten X Sude zu nehmen, ist natürlich noch präziser.

Im Allgemeinen hat mir euer Feedback gezeigt, dass der von mir errechnete Preis / Liter vermutlich nur die Untergrenze ist und es sehr wahrscheinlich schnell noch höher sein wird.

Schöne Diskussion! Danke euch

Tobi

Hi,
Danke für die Auflistung..

also ich würde die Hobbybrauzeit andersherum verrechnen..
Das Hobby kostet der Rechnung nach unter 5€/h,
OK – die Zeiten sind etwas gering angesetzt, die Investitionen aber auch..
Mit dieser Rechnung lassen sich eben auch etwas ausgiebigere Investitionen sehr gut rechtfertigen ^^

Aber ja – die Frage nach dem monetären Aufwand, auch pro Liter Bier, ist durchaus gerechtfertigt..
Wobei 2-3 € pro Liter für Fassbier ein passabler Preis ist, den auch der Markt abruft.
Von daher – ist Bierbrauen dann doch ein sehr billiges Hobby,
das quasi nichts kostet 😉

(Wenn man allerdings nur „Bier trinken“ als Hobby hat – ist es einfacher sich das zu kaufen.. )

Gruß
Thomas