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20.09.2022 | Tipps & Tricks

Wasser Aufbereitung Hobbybrauer

Die Bier Wasseraufbereitung ist wohl das komplexeste Thema, womit sich ein Hobbybrauer beschäftigen kann. Sobald du „Brauwasser aufbereiten“ im Internet suchst, erscheinen zahlreiche Beiträg,e die versuchen dieses schwierige Thema zu erläutern.

Falls du noch nicht den Beitrag Brauwasser in 6 Minuten erklärt! kennst, dann schaue dir den erst einmal an. In ihm erkläre ich dir die Zusammensetzung des Brauwassers und worauf man achten muss. Das alles ohne chemische Formeln und einfach zu verstehen.

Dieser Beitrag geht jetzt auf die praktische Anwendung des Gelernten ein.

Mein Ziel: Die Bier Wasseraufbereitung soll jeder machen können! Ohne Chemie-Hintergrund und so einfach es geht.

Warum Brauwasser aufbereiten?

Dass Bier zum überwiegenden Teil aus Wasser besteht, kann sich jeder von euch sicher denken. Immerhin braucht ihr zig Liter Wasser, aber nur ein paar Kilo Malz und wenige Gramm Hopfen beim Brauen.

Im Prinzip gibt es 3 wichtige Gründe zum Brauwasser aufbereiten:

  • Wasserprofil des Bier-Stils passt nicht
  • pH-Wert nicht optimal
  • Verhinderung von störenden Aromen / Geschmack

Da Wasser nicht gleich Wasser ist und jeder Bier-Stil ein eigenes Wasserprofil besitzt, müssen wir als Hobbybrauer versuchen, dieses Wasserprofil annähernd gut nachzustellen.

Ein Pils braucht z.B. eine andere Zusammensetzung im Wasser als ein Pale Ale oder ein Weizenbier.

Auch die Enzyme in der Maische brauchen für die optimalen Bedingungen einen gewissen pH-Wert. Dieser ist auch wichtig für weitere Brauprozesse, z.B. beim Läutern.

Außerdem verhinderst du mit der Bier Wasseraufbereitung, dass sich das Aroma und der Geschmack negativ verändert. Hattest du schon mal eine kratzige Bittere im Bier? Dann kann das vielleicht am falschen Wasserprofil liegen!

Bier Wasseraufbereitung ist wichtig, oder?!

Jeder Hobbybrauer, der sein Bier verbessern will, sollte als erstes über die Bier Wasseraufbereitung nachdenken. Das ist so und wird auch immer so bleiben.

Aber du musst es nicht übertreiben: Denn schon mit ein wenig Aufwand kannst du das Ergebnis deines Bieres deutlich verbessern!

Hier gilt in meinen Augen das 80/20 Prinzip. Mit nur 20% Aufwand erreichst du bereits ein 80% besseres Wasser. Um die restlichen 20% kümmerst du dich später.

Im Grunde will ich damit sagen, dass du mit ein paar wenigen Stellschrauben schon sehr viel erreichst. Sei dir aber folgendes bewusst:

Das perfekte Ergebnis gibt es nicht!

Das gilt zumindest für uns Hobbybrauer. Warum? Aus folgenden Gründen:

  • Ungenauigkeiten durch fehlende / ungenaue Messung
  • Zusammensetzung im Leitungswasser schwankt
  • Brauprozess verändert Brauwasser Zusammensetzung

Ein perfektes Ergebnis ist auch eigentlich Quatsch. Am besten beschäftigt man sich mit jedem Detail der Bier Wasseraufbereitung und verwendet am Ende ein 10€ Thermometer zum Messen der Maischetemperatur 😉

Zusammenfassend kann man also sagen: Konzentriere dich aufs Wesentliche und perfektioniere dich nicht tot! 🙂

5 Schritte zum Brauwasser aufbereiten!

Warum sage ich das alles? Weil man in die Bier Wasseraufbereitung durchaus sehr viel Zeit und Aufwand stecken kann. Wer das Wasser gerne perfektionieren will, kann sich natürlich sehr gerne damit beschäftigen!

Ich habe für mich hier wieder einen Gang heruntergeschaltet und kümmere mich nur noch um die wichtigsten Faktoren.

Im Prinzip gibt es 5 Schritte zum Brauwasser aufbereiten

Bier Wasseraufbereitung in 5 Schritten

  1. Leitungswasser bewerten
  2. Wasserprofil vom Bier-Stil auswählen
  3. Rechner anschmeißen
  4. Brauwasser vorbereiten
  5. Brauwasser aufbereiten

1. Leitungswasser bewerten

Jeder Hobbybrauer hat ein anderes Leitungswasser, da das vom Wasserwerk abhängig ist. Damit du das Wasserprofil annähernd gut einstellen kannst, musst du zunächst das Wasserprofil von deinem Leitungswasser kennen.

In der Regel veröffentlichen die Wasserwerke ihr Wasserprofil im Internet und du musst es nur noch herunterladen. Zur Not rufe doch einfach mal dort an.

Mit diesen Infos kannst du nun bewerten, ob du dein Leitungswasser ohne weiteres verwenden kannst, oder ob eine Vorbereitung (Schritt 4) notwendig wird.

Beispiel: Ich habe Mischwasser aus 2 verschiedenen Wasserwerken und kann mir nie sicher sein, welche Zusammensetzung mein Wasser hat. Wenn ich also die volle Kontrolle über mein Wasser haben will, dann muss ich das Wasser vor dem Brautag auf 0 zurücksetzen und gebe dann die Stoffe hinzu, bis ich mein gewünschtes Profil habe.

Kurzer Exkurs zu den Einheiten zum Brauwasser aufbereiten

Ich weiß wie frustrierend es manchmal ist. Man versucht ein Thema zu verstehen und dann kommen ständig irgendwelche Einheiten um die Ecke, die man nicht versteht, oder die überall anders sind.

Ein gutes Beispiel ist die Angabe der Wasserwerte vom Wasserwerk. Hier macht das gefühlt auch jeder anders und dann gibt’s da noch die internationalen Einheiten.

Daher ein paar Fakten, die du vielleicht bei der Bier Wasseraufbereitung benötigst:

Fakten Wasseraufbereitung Bier Brauen

Das waren die Wichtigsten. Weitere Umrechnungen bitte im Braumagazin nachschlagen.

Grenzwerte und Auswahl des Verfahrens

Wenn dein Wasser zum Brauen ungeeignet ist und du gewisse Grenzwerte überschreitest, dann brauchst du auch nichts mehr aufbereiten.

Denn durch Zugabe von noch mehr Stoffen wird das Wasser schlechter und schlechter.

Dazu gibt es eine sehr gute Tabelle im Braumagazin, die ich für diesen Beitrag etwas komprimiert habe. Wer es genauer machen will, der schaut bitte in den verlinkten Beitrag.

Alle Angaben in mg/l

> 30 Magnesium
> 150 Chlorid
> 250 Sulfat
> 30 Nitrat
> 100 Natrium
Vollentsalzung oder Verschnitt
> 150 Sulfat
> 100 Chlorid
> 350 Hydrogencarbonat
Nur Säuern
Keine Grenzen überschritten Aufsalzen und Säuern möglich

 

In der ersten Zeile ist dein Leitungswasser Mist und du brauchst dein Brauwasser nicht aufbereiten ohne eine Vollentsalzung oder dein Wasser zu verschneiden.

In der zweiten Zeile ist dein Wasser zwar nicht komplett unbrauchbar, aber du hast schon sehr hohe Werte. Daher kannst du hier keine Salze hinzufügen, sondern höchstens den Hydrogencarbonat Teil durch Säure reduzieren (siehe Brauwasser in 6 Minuten erklärt! für mehr Infos).

2. Wasserprofil vom Bier-Stil auswählen

Wie schon erwähnt, braucht jeder Bier-Stil eine andere Wasserzusammensetzung.

Eine sehr gute Liste findet ihr hier.

Hinweis: Die Liste im Braumagazin gibt zu jedem Stil die Restalkalität an. Wie im Beitrag zum Brauwasser erwähnt, kann eine Restalkalität nur in Kombination mit der Schüttung Sinn ergeben. Ich vermute daher, dass die Angabe eher ein Richtwert für gewöhnliche Schüttungen der Stile ist.

Beispiel aus der Liste: 

Du willst ein deutsches Pils brauen, dann brauchst du eine RA von -5-0°dH. Außerdem soll dein Wasser aus 50-75 mg/l Calcium, 0-20 mg/l Magnesium, 50-150 mg/l Sulfat und 50-100 mg/l Chlorid bestehen.

Mit deinen herausgesuchten Werten vom Wasserwerk und der Ziel-Zusammensetzung des Bier-Stils, gehst du nun zu Schritt 3.

3. Rechner anschmeißen zum Brauwasser aufbereiten

Weil du hier mit kleinsten Mengen und evtl. mit gefährlichen Substanzen hantierst, rate ich dir von einer eigenen Berechnung ab.

Brauwasser Berechnung Brewfather

Es gibt zahlreiche Rechner im Internet und damit du nicht alle ausprobieren musst, habe ich meine Erfahrung in einem eigenen Beitrag zusammengestellt.: Brauwasser Rechner: Meine Nummer 1 (+Alternativen)

Wie schon im anderen Beitrag erwähnt, arbeite ich seit einiger Zeit ausschließlich mit dem Brewfather (**) zur Bier Wasseraufbereitung. Mit ihm geht die Wasseraufbereitung wirklich in Sekunden, ohne viel darüber nachdenken zu müssen.

Chlorid-Sulfat-Verhältnis

An dieser Stelle sei noch erwähnt, dass neben den tatsächlichen Mengen der Salze auch das Chlorid-Sulfat Verhältnis für das Ergebnis wichtig ist.

Ohne hier tief ins Detail zu gehen könnt ihr euch folgende Faustformel merken:

  • Ist mehr Chlorid als Sulfat im Bier, betont das den Malz-Körper des Bieres. Das Bier wird vollmundiger.
  • Ist mehr Sulfat als Chlorid im Bier, betont das die Bittere des Bieres. Das Bier wird schlanker.

4. Brauwasser vorbereiten

Viele Hobbybrauer müssen leider ihr Leitungswasser vor der Zugabe von Stoffen vorbereiten, da die Zusammensetzung der Stoffe keine zusätzliche Gabe von Salzen erlaubt.

Zum Brauwasser aufbereiten gibt es viele Verfahren, wovon ich dir 2 in diesem Beitrag näherbringen möchte. Einmal die Vollentsalzung und einmal den Verschnitt bzw. Zukauf von Wasser.

Es gibt noch weitere Verfahren, die ich aber hier bewusst weggelassen habe, da sie entweder eine Umweltsünde oder viel zu aufwändig sind. In den Quellen gibt’s mehr dazu.

Vollentsalzung

Bei der Vollentsalzung sagt der Name ja bereits was hier passiert: Du entfernst alle Salze, die du nicht im Wasser haben willst und salzt das Wasser anschließend wieder auf, bis du dein Ziel-Profil erreicht hast.

Für uns sind 2 Verfahren zur Vollentsalzung interessant: Einmal über einen Mischbettvollentsalzer und einmal durch Umkehr­os­mo­se­.

Mischbettvollentsalzer

Beim Mischbettvollensalzer nutzt du ein bestimmtes Harz, welches beim Kontakt mit deinem Wasser alle Salze anzieht und somit vom Wasser trennt.

Mischbettvollentsalzer Bier Brauen

Dabei spülst du dein Wasser durch dieses Filterbett aus Harz und am Ende kommt dann ganz normales VE-Wasser heraus. Das Harz ist irgendwann gesättigt und nimmt keine Salze mehr auf. Dann muss es ersetzt werden.

Man kann das Harz auch „reaktivieren“, aber das ist in meinen Augen den Aufwand nicht wert. Wer das gerne machen will, kann sich in den u.g. Quellen weiter informieren.

Komponenten Mischbettvollentsalzer

Neben dem Gehäuse, welches an die Wand montiert werden kann und an dem dein Ablasshahn befestigt ist, gibt es noch die Komponenten für die Kartusche:

Wasseraufbereitung Mischbettvollentsalzer

 

Brauwasser aufbereiten Harz

Und so wird die Kartusche zusammengebaut. Wichtig ist, dass das Harz wirklich sehr stramm drin ist. Etwas einfüllen und dann vorsichtig auf den Boden schlagen hilft. Falls du denkst es ist voll, gib noch etwas hinein und drücke den Deckel fest drauf.

Ob das Harz stramm sitzt, merkst du spätestens bei der Benutzung. Falsch montiert, wirbelt das Harz im Inneren herum. Richtig montiert bewegt sich im Inneren der Kartusche gar nichts. 🙂

Kartusche Harz Brauwasser aufbereiten

Die Komponenten kannst du aus diversen Shops beziehen. Im Beitrag im Hobbybrauer Forum sind einige Quellen gezielt angegeben.

Bestelle dir auf jeden Fall noch Glasmurmeln (*) dazu, damit du das Harz besser dosieren kannst. Die Kosten hast du schon nach 2 Suden raus.

Leitwert des Wassers

Je mehr Stoffe im Wasser sind, desto besser leitet Strom hindurch. D.h. wenn wir dem Wasser Salze entziehen, dann muss der Wert µS gegen 0 gehen.

Leitwert messen Wasseraufbereitung für BierOb dein Wasser hinter dem Vollentsalzer auch VE-Wasser ist, kannst du mit diesem Messgerät (*) testen.

Grundsätzlich können wir Hobbybrauer davon ausgehen, dass das Wasser mit < 40µS VE-Wasser ist. Technisch hat dein Wasser noch Salze, aber die Mengen sind so klein, dass wir sie für unser Brauwasser aufbereiten ignorieren können.

Fakten zum Mischbettvollentsalzer
  • Wie viel Harz du benötigst hängt von deinem Wasser ab. Es gibt dazu Tabellen im Internet. Am einfachsten ist es, wenn du einfach 0,5 Liter Harz nimmst und beim nächsten Brautag schaust, ob du damit genug Wasser mit < 40 µS erzeugst
  • Die Filterwirkung hängt auch von der Geschwindigkeit ab. Wenn es schnell gehen soll, nimm am besten mehr Harz.

Umkehr­os­mo­se­

Ohne Tief ins Detail zu gehen könnt ihr euch bei der Umkehr­os­mo­se­ vorstellen, dass das Wasser durch eine Membran gepresst wird und dadurch am Ende nur das reine Wasser ohne Salze übrigbleibt.

Die Umkehrosmoseanlage besteht so gesehen aus mehreren Kammern, die am Ende das alte und neue Wasser voneinander durch eine Membran trennt.

Mischbettvollentsalzer vs. Umkehr­os­mo­se­, was ist besser?

Was ist denn nun besser?

Nun, beide Verfahren haben ihre Vor- und Nachteile.

Preislich kommen sich die beiden Verfahren schon sehr nah, daher lasse ich das erst einmal außenvor.

Ich habe mich für den Mischbettvollentsalzer entschieden, und zwar aus folgenden Gründen:

  • Hygienischer
  • Spontaner

In der Umkehrosmoseanlage steht immer Wasser drin. Da ich nur selten braue, müsste ich entweder die ganze Anlage auseinanderbauen und trocknen (wenn das überhaupt geht), gelegentlich Wasser verschwenden, um sie durchzuspülen, oder häufiger verwenden.

Bier Wasseraufbereitung mit Mischbettvollentsalzer

Außerdem benötigt die Umkehrosmoseanlage etwas Zeit, bis man auf seine Menge an Brauwasser zum Aufbereiten kommt. Mit etwas Planung bekommt man das zwar in den Griff, aber diesbezüglich wollte ich es gerne etwas spontaner und nicht viele Stunden warten, bis ich meine 30 Liter Wasser zusammen habe.

Das Harz für den Mischbettvollentsalzer wächst aber auch nicht im Garten, sondern muss immer neu gekauft werden. Wie im Beitrag Das kostet unser Bier! Hättest du das gedacht? erwähnt, sind das bei meinen 20 Liter Suden etwa 2-5€ pro Sud.

Wenn du dir ohnehin für deinen Haushalt eine Umkehrosmoseanlage anschaffen willst, dann kannst du diese einfach nutzen.

Verschnitt und Zukauf

Eine Alternative zur Vollentsalzung ist das Kaufen bzw. Mischen von Wasser. Nicht jedes Wasser ist so schlecht, dass man immer alle Salze entfernen muss. Auch will nicht jeder so perfektionistisch sein und das Wasser bis ins letzte Detail beeinflussen.

Einige Hobbybrauer wollen einfach nur brauen und Bier haben und das Thema Wasser so schnell wie möglich abhaken.

Dazu gibt es 3 Möglichkeiten:

  • Du kaufst einfach das ganze Brauwasser im Getränkemarkt
  • Du mischt dein Wasser mit Wasser aus dem Getränkemarkt
  • Du mischt dein Wasser mit VE-Wasser aus dem Vollentsalzer

Wer es super bequem haben will, der kauft einfach passendes Wasser im Getränkemarkt. Das ist zwar teuer und nicht besonders umweltbewusst, aber dann brauchst du je nach Bierstil entweder gar nichts mehr machen oder nur kleine Mengen nachsalzen.

Alternativ kaufst du eine gewisse Menge zu und mischt dieses mit deinem Leitungswasser, um die Konzentration der Salze zu beeinflussen.

Das Gleiche kannst du auch mit dem VE-Wasser aus dem Vollentsalzer machen. Einfach etwas VE-Wasser herstellen und dann mischen und schon hast du deine Restalkalität reduziert.

Wem die genaue Zusammensetzung der Salze nicht so wichtig ist und einfach nur einen günstigen pH-Wert der Maische erreichen will, der kann so auf jeden Fall schnell sein Wasser beeinflussen, ohne großen Aufwand.

5. Brauwasser aufbereiten

Das Brauwasser aufbereiten folgt dann endlich im letzten Schritt. Nachdem dein Wasser entweder schon korrekt ist oder du es durch Vorbereitung entsalzt hast, kannst du jetzt Komponenten hinzugeben, um den pH-Wert und das Wasserprofil zu beeinflussen.

Salz abwiegen zum Wasser aufbereiten

Was man alles machen kann und welche Unterschiede es gibt, habe ich in diesem Beitrag erwähnt.

Der Rechner aus Schritt 3 gibt dir aber alles vor!

Jetzt brauchst du nur noch die Salze und eine Waage bestellen und dann kann es losgehen. Ich habe dir einmal ein paar Produkte herausgesucht. Mit einem Kauf über die folgenden Links, unterstützt du meine Arbeit und den Blog. Der Preis ändert sich für dich nicht!

Alle Gebinde sind so groß, dass du damit einen Vorrat für dein ganzen Leben anschaffst 🙂

Chemdiscount 1kg Calciumchlorid CaCl2 (95-98%), wasserfrei, ... (*)
Calciumsulfat Dihydrat 1kg in Lebensmittelqualität - E516 -... (*)
1kg Bittersalz MgSO4 Lebensmittelqualität Food Grade Epsom ... (*)
Chemdiscount 1Liter (ca. 1,25kg) L(+) Milchsäure 80% in Leb... (*)
Kaiser Natron, 250 g (*)
ARSUK Cat's Eye Glasmurmeln Schutz vor Beschädigungen für ... (*)
Ascher 200g/0,01g Taschenwaage Digitale Taschenwaage, 200 x ... (*)

Wer auf Nummer sicher gehen will, der kann 10 Minuten nach dem Einmaischen einmal den pH-Wert der Maische mit einem Messstreifen oder einem pH-Meter kontrollieren.

HM Digital ap-2 Aquapro Wasser Qualität Elektrische Leitf... (*)

Die Rechner funktionieren zwar sehr zuverlässig, aber durch das Malz und anderen Faktoren, kann es durchaus zu Schwankungen kommen. Daher kontrolliere ich den pH-Wert in der Regel immer 10 Minuten nach dem Einmaischen und säuere ggfs. nach.

Apera Instruments PH20 pH-Meter, Messgerät im Taschenformat... (*)
pH Teststreifen (100 Stück) für Trinkwasser, detaillierter... (*)

Für eine grobe Einschätzung reicht in der Regel ein pH-Messstreifen vollkommen aus!

Fazit

Auf dem Weg zu unserem perfekten Bier müssen wir einige Hürden überwinden und uns mit vielen komplizierten Themen befassen. Die Wasseraufbereitung für Bier ist eine davon und wird häufig von Einsteigern gemieden (zurecht!).

Irgendwann kommt aber jeder zwangsläufig hierauf zurück, denn die Auswirkung eines passenden Wassers ist erstaunlich gut wahrnehmbar!

Dieser Beitrag zeigt dir die Bier Wasseraufbereitung in 5 Schritten auf. In Kombination mit meinem Beitrag Brauwasser in 6 Minuten erklärt! Restalkalität (Ohne Chemiestudium) und dem Artikel Brauwasser Rechner: Meine Nummer 1 (+Alternativen) schließe ich dieses komplexe Thema hiermit ab.

Ich hoffe ich konnte dir alle nötigen Informationen liefern, die du für dein erstes eigenes Brauwasser benötigst.

Um auf dem Laufenden zu bleiben, abonniere doch einfach mal meinen Malzknecht Newsletter.

Ansonsten bleibt mir nichts Weiteres zu sagen als:

Allzeit gut Sud und bis zum nächsten Beitrag

Tobi

Affiliate Programm und verlinkte Produkte

Als Amazon und TradeTracker Partner verdiene ich an qualifizierten Käufen über die von mir mit (*) verlinkten Produkte.
** Als Affiliate-Partner von Warpkode AS verdiene ich an qualifizierten Registrierungen und Abonnenten im Brewfather tool. Preise ändern sich dadurch nicht und du hast beim Kauf keine Nachteile!

Quellen:

[1] Naturland-Noe.at, 19.09.2022
[2] Braumagazin, 19.09.2022
[3] Biralleebrewing.com, 19.09.2022
[4] Trinkwasserspezi.de, 19.09.2022
[5] Hobbybrauer.de, 19.09.2022
[6] Brewfather.app, 19.09.2022


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