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In 6 Schritten erkläre ich dir kurz und knapp die wichtigsten Aufgaben für dein erstes Bier. Damit du dein erstes selbstgebrautes Bier niemals vergisst :-)

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Dieser dritte Teil der Tutorial Reihe zeigt euch, wie ein fortgeschrittenes Etikett erstellt werden kann. Es gibt viele Tipps & Tricks in GIMP und Inkscape…


Eigenes Etikett Tutorial 3

Einleitung

Teil 1 dieses Tutorials führte alle Basics auf, die für dein eigenes Etikett notwendig sind. Der zweite Teil des dreistufigen Tutorials beschäftigte sich mit dem Ausdrucken, Zuschneiden und dem Aufbringen auf die Flaschen. Dieser Teil 3 zeigt dir nun, wie du ein fortgeschrittenes Etikett designen kannst.

Wie immer gibt es auch hier viele verschiedene Möglichkeiten zum Ziel zu kommen. Außerdem bin ich kein gelernter Mediengestalter, sondern habe mir das Vorgehen selbst angeeignet. Daher freue ich mich wie immer über Verbesserungsvorschläge.

Dieses Tutorial ist in 3 Artikel aufgeteilt:

  1. Ein einfaches Etikett mit Inkscape
  2. Das Ausdrucken, Schneiden und Auftragen von Etiketten
  3. Ein fortgeschrittenes Etikett mit GIMP und Inkscape

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Assoziationen und Eigenschaften

Am Anfang macht ihr euch selbstverständlich erst einmal Gedanken über das Design eurer Etiketten. Ihr werdet immer ein paar Anhaltspunkte finden, die mit dem Bier oder einer Geschichte zu dem Bier im Zusammenhang stehen. In meinem Beispiel geht es um ein Etikett für ein White IPA, welches mit einer Kveik Hefe vergoren werden soll. Dieses werde ich zur HBCON 2020 mitbringen und beim Wettbewerb einreichen.

Grundsätzlich suche ich immer nach Assoziationen zu dem Thema bzw. Stil des Bieres.

  • Woraus besteht das Bier und wie grenzt es sich von anderen ab?
  • Besteht ein geografischer Bezug zu eingesetzten Rohstoffen?
  • Zu welchem Anlass wird es gebraut?

Das White IPA ist übrigens ein Mix aus einem American IPA und dem Witbier. Hieraus ergeben sich dann für dieses White IPA einige interessante Motive:

  • White IPA
    • Belgisches Wit (Belgien, Weizen, Koriander, Bitterorangen Schalen)
    • American IPA (Amerika, fruchtiger Hopfen)
  • Kveik (Norwegen, Kveik Ring)
  • HBCON (Logo)

Ihr seht, mit etwas Fantasie, hat man ziemlich schnell ein paar gute und verwendbare Eigenschaften des Bieres gefunden, die für das fortgeschrittene Etikett eine Rolle spielen könnten.

Suche nach Inhalten

Nachdem ihr die Eigenschaften bestimmt habt, könnt ihr euch im Internet auf die Suche nach verwendbaren Materialien machen. Wichtig ist, dass ihr bei der Bildersuche auf die Qualität der Dateien achtet. Zu kleine Bilder können am PC noch gut ausschauen, aber ausgedruckt auf dem Etikett später verwaschen oder unscharf wirken. Es kommt dabei auch darauf an, wie groß ihr das Bild auf dem Etikett darstellen wollt. Plant ihr ein Bild über die vollständige Größe zu legen, dann ist der Qualitätsanspruch deutlich höher, als wenn ihr das Bild lediglich als kleines Fragment in der Fußzeile platziert.

Prinzipiell kann jede Suchmaschine helfen, passende Bilder für das eigene Etikett zu finden. Ihr solltet aber darauf achten, dass die Bilder auch für diesen Zweck verwendet werden dürfen. Dazu gibt es in der Regel häufig Hinweise zur Lizenz. Das Thema der legalen Verwendbarkeit von Internetmedien ist sehr komplex und hängt auch davon ab, wer ihr seid (Privatperson oder kommerzielle Nutzung) und was ihr mit dem Etikett vorhabt. Daher werde ich es hier nicht weiter erläutern.

Ich persönlich nutze häufig die Wikimedia Commons Datenbank für die Suche nach Bildern. Hier ist die Auswahl zwar nicht so vielfältig wie bei einer Suchmaschine, die das Web durchsucht, allerdings findet man sehr oft geeignete Bilder, die frei zur Verfügung stehen. Es hilft übrigens, dort ein Wort in Deutsch und Englisch zu suchen. Zur Webseite: https://commons.wikimedia.org

Als nächstes solltet ihr euch Gedanken über Farbkombinationen machen. Auch hierfür können die gesammelten Assoziationen helfen. Für das eigene Etikett zum White IPA finde ich die Gelb-goldene Farbe des Weizens mit dem Hopfengrün sehr harmonisch.

Nach einer kurzen Zeit für die Recherche, habe ich folgende Bilder im Internet gefunden:

Das fortgeschrittene Etikett gestalten

Los geht’s. Unter Verwendung des in Teil 1 erstellten Layouts, wird nun ein neues Etikett erstellt, welches die Harmonie aus Weizen und Hopfen zur Geltung bringen soll. Konzentriert euch echt auf ein paar wenige Eigenschaften und versucht nicht alles miteinander zu kombinieren. Wie häufig, ist auch hier weniger mehr 🙂

Das Vorgehen ist nun wie folgt: Zunächst werden wir ein neues Bild erzeugen, in dem der Hopfen und das Weizenfeld miteinander kombiniert werden. Dieses soll später im Etikett den Hintergrund ausmachen. Rechts noch einmal zur Erinnerung das runde Design aus dem ersten Teil des Tutorials. Dieses hatten wir ja ausschließlich mit dem Programm Inkscape erstellt. Um nun ein vollständig neues Bild zu erzeugen, muss ein Bildbearbeitungsprogramm verwendet werden.

GIMP

Für das Erstellen eines neuen nicht-vektorisierten Bildes, eignet sich Inkscape meiner Meinung nach nicht besonders gut. Daher verwende ich in diesen Fällen immer das ebenso freie Bildbearbeitungsprogramm GNU Image Manipulation Programm (GIMP).

Das Tutorial soll für GIMP Einsteiger ohne große Vorkenntnisse funktionieren und alles Wichtige erklären. Dennoch kann es sein, dass einige Funktionen nicht weiter erläutert werden, z.B. die generelle Bedienung des Programms. GIMP ist meiner Meinung nach nicht so intuitiv in der Handhabung, wie beispielsweise Inkscape. Daher ist eine etwas längere Gewöhnungszeit erforderlich. Es gibt im Netz allerdings sehr gutes Trainingsmaterial. Hat man sich an die Bedienung in GIMP gewöhnt, kann man viele großartige Dinge erstellen. Es lohnt sich!

Ich denke, dass es ihr die Argumentation und das Tutorial besser nachvollziehen könnt, wenn an dieser Stelle schon einmal das finale Etikett zu sehen ist.

Neues Bild in GIMP

Die Idee ist es, das neue Bild in zwei Hälften zu unterteilen, wobei im oberen Bild der Hopfen angesiedelt ist und im unteren Teil das Weizenfeld steht. Als Effekt sollen ein paar Hopfendolden und / oder Blätter über dem Weizenfeld hinüberragen und für einen besseren Tiefeneffekt sorgen.

Dazu erstellen wir erst einmal ein neues Bild in GIMP und stellen die Füllung auf Transparenz. Das ist wichtig, da wir sonst Probleme mit den überlagerten Bildern bekommen. Die Bilder unten weichen daher leicht von dem ab, was ihr seht, da ich die Füllung auf Weiß gesetzt hatte. Lasst euch davon aber nicht ablenken.

Die GIMP-Bildgröße sollte an die Breite des Bildes angepasst werden, welches die kleinste Breite besitzt. Das könnt ihr aber auch noch später ändern.

Dann zieht ihr die beiden Bilder per Drag and Drop nach GIMP. Damit die Überlagerung später funktioniert, muss die Reihenfolge der Ebenen rechts angepasst werden. Dazu kommen wir aber später. An dieser Stelle sollten eure Ebenen so aussehen:

Weizen ausschneiden

Zunächst möchten wir nur das Weizenbild bearbeiten. Daher wird die Ebene mit dem Weizen selektiert. Außerdem werden alle anderen Ebenen mit einem SHIFT + KLICK auf das Auge des Weizens, ausgeblendet.

Bereich selektieren

Ich wollte in diesem Beispiel ca. die Hälfte des Bildes entfernen, jedoch nicht einfach eine Hälfte wegschneiden. Die sichtbaren Pfade der Felder sollten erhalten bleiben, daher wird das Bild entlang einer Feldkante zugeschnitten. Dazu wählt ihr links im Werkzeugmenü das Scheren-Werkzeug aus. Dann klickt ihr entlang der Feldkante einige Male auf das Bild. So entstehen Markierungen, anhand derer GIMP später automatisch die Feldkante erkennt und entsprechend den Bereich selektiert.

Wichtig ist, dass ihr auch außerhalb des Bildes einige Markierungen setzt, damit der ganze Bereich markiert ist. So geht ihr quasi um das Bild herum, bis ihr wieder beim Startpunkt angekommen seid. Den letzten Klick platziert ihr dann auf dem ersten Punkt.

Durch ENTER markiert GIMP dann genau diesen definierten Bereich und ihr könnt ihn durch ENTF löschen.

Die Kanten sind noch sehr hart und an den Rändern sind noch Teile des alten Bildes zu sehen. Diese können mit dem Radiergummi-Werkzeug ausgebessert werden.

Tipp: Falls sich beim radieren nichts ändert, dann stellt sicher, dass rechts die Ebene des Weizenbilds ausgewählt ist und drückt einmal STRG + A. Dadurch markiert ihr wieder das vollständige Bild und könnt es bearbeiten.

Die Größe und Stärke des Radiergummis lässt sich unten links in den Werkzeugeigenschaften anpassen.

Markierten Bereich entfernen

Das Bild sieht jetzt schon deutlich besser aus. Wie oben bereits erwähnt, habe ich das neue Bild in GIMP nicht mit einem transparenten Hintergrund gestartet, sondern ihn in Weiß belassen. Daher muss ich jetzt noch einen weiteren Schritt durchführen, damit der ausgeschnittene Bereich nicht Weiß ist, sondern transparent. Wenn ihr von vornherein mit einem transparenten Hintergrund gestartet seid, dann könnt ihr diesen Schritt überspringen.

Dazu fügt man der Ebene des Weizens im Menü rechts einen Alpha-Kanal zu.

Dann folgt das Löschen des weißen Bereichs im Bild. Hierzu wählt man den Zauberstab aus und klickt auf die weiße Fläche. Nachdem alles markiert ist, lässt sich die weiße Fläche durch ENTF löschen.

Hopfen im Hintergrund

Das genutzte Bild beruht auf dieser Lizenz: Licensed by Hans Kadereit under GNU Free Documentation License, Version 1.3

Jetzt, wo ihr das Bild ausgeschnitten habt, könnt ihr es über den Hopfen legen. Ziel ist es ja, dass im Hintergrund der Hopfen sichtbar ist. Dazu muss das Weizen-Bild durch „Pfeil-Hoch“ in die höchste Ebene verschoben werden.

Gleichzeitig aktiviert ihr jetzt wieder das Hopfen-Bild durch einen Klick auf das Augen-Symbol. Eure Leinwand sollte nun wie folgt ausschauen.

Jetzt ist der beste Zeitpunkt erreicht, um das Hopfen-Bild entsprechend zu verschieben und zu skalieren. Denkt daran, dass wir ja später ein Blatt oder Dolden über dem Weizen herüberhängen lassen wollen. Daher sollte das Hopfen-Bild so verschoben und skaliert werden, dass auch tatsächlich ein Blatt oder Dolden über dem Weizen liegen kann. Oder einfacher gesagt: Der Bereich, der später über dem Weizen hängen soll, muss an dieser Stelle von dem Weizen-Bild verdeckt werden. Vielleicht hilft es ja, wenn der Weizen kurzfristig wieder ausgeblendet wird, damit eine passende Position gefunden werden kann.

Das Skalieren erfolgt dann wie folgt: Zunächst rechts die Hopfenebene markieren. Dann Rechtsklick -> Ebene -> Ebene skalieren drücken.

In dem neuen Fenster kann dann die neue Größe eingestellt werden. Ich verwende einfach die Bildgröße von GIMP, die oben in der Kopfzeile zu sehen ist. Wichtig ist, dass ihr das Seitenverhältnis beibehaltet. Dazu auf das kleine Ketten-Symbol Rechts neben der Eingabe klicken. Dann muss auch nur noch ein Wert angepasst werden und GIMP errechnet den Wert der anderen Kante automatisch.

In meinem Beispiel sieht das Ergebnis dann wie folgt aus:

Hopfen im Vordergrund

Um nun auch Hopfen im Vordergrund über dem Weizen-Bild zu legen, muss das Hopfen-Bild dupliziert werden. Einfach rechts das Hopfen-Bild auswählen und im Rechtsklick-Menü duplizieren.

Eine der beiden Hopfen-Ebenen muss nun an oberster Stelle stehen.

Sind alle Ebenen korrekt positioniert, schaut das Ergebnis dann so aus:

Wichtig: Da wir ja jetzt das ganze Bild im Vordergrund haben und nur ein Blatt oder Dolden über dem Weizen hängen soll, muss der Rest des Bildes über dem Weizen entfernt werden. Dazu wie oben die oberste Ebene markieren und einen Alpha-Kanal hinzufügen.

Jetzt entfernen wir die Bereiche, die nicht über dem Weizen sichtbar sein sollen. Dazu das Zauberstab-Werkzeug auswählen und die zu löschende Region auswählen. Haltet ihr den Mauszeiger gedrückt und bewegt die Maus, dann verändert sich der Schwellenwert des Zauberstabs und der Bereich wird vergrößert oder verkleinert. Versucht so viel zu markieren, dass möglichst wenige grüne Stellen übrigbleiben, jedoch nicht zu viel vom Blatt oder Dolden ausgefranzt wird.

Durch ENTF löscht ihr dann den markierten Bereich.

Diese Arbeit ist etwas aufwändiger und dauert einige Zeit. Geht einfach so weit vor, bis ihr mit dem Ergebnis zufrieden seid. Auch das Weizen-Bild kann so noch einmal an der Kante zum Übergang verbessert werden. Dabei nicht vergessen, die Weizen-Ebene rechts zu selektieren. Am Ende sieht das Ganze dann in etwa so aus:

So, das war’s dann auch schon mit den Aktivitäten in GIMP. Nun wird das Bild exportiert und abgespeichert.

Etikett erstellen

Das fertige neue Bild wird jetzt einfach zu unserem in Teil 1 erstellen Etikett importiert. Dazu einfach das neue Bild per Drag and Drop in Inkscape hineinziehen und die Importoptionen wie vorgegeben beibehalten. Ich habe mich dazu entschieden, dass Bild in den Hintergrund zu legen. Daher muss ich es nun kreisrund ausschneiden. Ihr könnt es natürlich auch irgendwie anders verwenden.

Das Bild muss im ersten Schritt auf die Größe des Hintergrunds skaliert werden. Die Größe muss nicht exakt gleich sein und kann im besten Fall sogar etwas größer als das Layout ausfallen. Zur Demonstration habe ich mal einen roten Rahmen eingezeichnet.

Es wird nun ein Objekt benötigt, dass die Form und Größe des Etikett-Hintergrunds hat, da es zum „Ausstanzen“ verwendet werden soll. Ihr könnt den Kreis (also den Farbverlauf im Etikett) einfach dazu nutzen, oder ihr dupliziert ihn. Ich habe den Kreis dupliziert, die Füllung entfernt und nur eine rote Kontur eingestellt, damit man sieht, welcher Bereich aus dem Hopfen-Weizen-Bild ausgestanzt wird.

Nun markiert ihr mit SHIFT und Mausklick zunächst den roten Kreis und dann das Hopfen-Weizen-Bild. Sind beide Objekte markiert, klickt ihr oben auf Menü -> Objekt -> Ausschneidepfad -> Setzen. Das führt dazu, dass exakt der Bereich ausgestanzt wird, der unter dem Kreis liegt.

Jetzt ist es ganz einfach. Alles was zur Vollendung des Etiketts noch benötigt wird, habt ihr bereits in Teil 1 gelernt. Legt das Bild über das Etikett, ändert die Schrift und spielt mit Verläufen und Schatten.

Downloads

Sehr gerne könnt ihr euch auch meine GIMP Datei herunterladen und mit eurem Ergebnis vergleichen.

DOWNLOAD

Fazit

Ich hoffe dieser Beitrag und das ganze Tutorial hat euch gefallen. Sich ein Etikett zu designen kann relativ einfach sein. Sicherlich gibt es hier qualitativ bessere Lösungen und ein Mediengestalter bzw. Grafiker erschafft ganz bestimmt noch viel tollere Etiketten. Trotzdem habt ihr jetzt mit diesen drei Tutorial-Berichten sehr gute Grundlagen, um euer eigenes Etikett zu erstellen und euch in den Tools weiterzuentwickeln.

Fragen und Anregungen gerne hier per Kommentar oder einfach per Mail.

 

Schon mal ein Fruchtbier probiert? Ich habe vor Kurzem eins gebraut und dokumentiert. Vielleicht wär das mal was für deinen nächsten Sud? 🙂


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Kommentare

Hi Tobi.

Ich hab deine Seite gefunden und bin begeistert.Vor allem die Etiketten haben es mir angetan.Meine sind zwar auch sehr gut gelungen aber jetzt fang ich mal an sie nach Deinem Muster zu gestalten.Eine Frage hab ich aber noch dazu.Wenn ich mir Deine Etiketten ansehe sind sie sehr farbintensiv also teuer oder ?Ich hab immer versucht so hell wie möglich zu arbeiten um Geld zu sparen.Kannst Du mir da etwas über den Ausdruck (Drucker)
mitteilen?Besser als meine sehen sie ja aus.Über eine kleine Info würd ich mich freuen.

Schöne Grüsse aus Bremen

Hi Hans,

danke für dein Feedback!! Freut mich sehr, dass dir der Blog gefällt und dass du dich fürs Erstellen von Etiketten interessierst 🙂
Das Thema ist bei mir leider etwas weniger geworden, seit dem ich in Kegs abfülle. 🙁

Ja, die Etiketten sind sehr farbintensiv. Außerdem drucke ich ja den Rand immer in schwarz aus, damit die Rundung auf dem Etikett toller ausieht.

Kostentechnisch ist mir das noch nicht negativ aufgefallen. Es ist nicht so, dass ich jetzt ständig neue Farbe brauche. Aber ich drucke halt auch nicht wirklich viel. Es kommt da wirklich auf deine Menge an.

Als Vergleich: Ich habe seinerzeit alle 1,5 Monate ca 20 Liter gebraut. Diese immer in 0,5 Liter Flaschen abgefüllt. Das heißt, ich habe 40 Flaschen die etikettiert werden mussten.

Pro A4 gingen immer 6 Etiketten drauf, daher waren es gerade mal 6 A4 Blätter. (abgerundet, da ich zum probieren immer vorher ein paar verbrauche, wo keine Etiketten benötigt wurden)

6 A4 Blätter farblich und das alle 1,5 Monate sind gar nicht so viel finde ich. Mein Drucker: Brother HL-L3230CDW.

Aber es kommt natürlich auf deinen Durchsatz an 🙂

Ich hoffe das hilft dir!

Viele Grüße und weiterhin gut Sud!
Tobi

Hi Tobi.

Danke für die schnelle Antwort.Nach der E-Mail an Dich hab ich nochmal die Augen aufgemacht und gelesen,daß Du einen Farblaser hast.Daraufhin mal schnell gegoogelt und festgestellt,das die Dinger wohl ideal für den Druck der Etiketten sind.Preislich gehen sie auch schon in Ordnung.Eine Frage hät ich aber noch:Die Tintenstrahler trocknen schon recht schnell(Farben),wie sieht es mit den Farblasern aus ?

Hans

Hi Hans,

puhh gute Frage 🙂 Also ich habe bisher noch nie Probleme mit nasser Farbe gehabt. Es ist ja keine Tinte im Spiel, die erstmal trocknen müsste.
Ich denke das kannst du vernachlässigen.

VG

Hallo, danke für die vielen Infos.
Meine Frage ist nun, wie ich diese Etiketten am besten drucken muss, da ich Klebeetiketten verwenden möchte. Ich kann ja nicht immer nur eine drucken, wenn auf dem Papier 12 drauf sind. Weisst du wie ich meine? 😀 bitte help 😀
Grüsse
monja

Hi Monja,

mh… ich vermute du hast bereits Klebeetiketten die vorgestanzt sind. Damit kenne ich mich leider nicht aus. Bei mir war einfach das ganze A4 Blatt zum Aufkleben und ich habe sie selber geschnitten.
Gibt es keine Vorlage? Falls nicht, dann würde ich die in Word versuchen zu positionieren um dann durch Ausprobieren auf die Maße zu kommen.

Viel Erfolg.
Tobi

Danke für deine Arbeit und deine Infos, sind für mich sehr Hilfreich.
Gruß Guido – @bierleidenschaft

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