19.01.2020 | Brauerei bauen

Ein Hauptproblem des Raums für den brautauglichen Einsatz ist die fehlende Möglichkeit, die Brauutensilien nach dem Gebrauch in der Nähe reinigen zu können. In der Vergangenheit habe ich es immer quer durchs Haus geschleppt und in gebeugter Haltung in der Badewanne gereinigt. Das soll nun ein Ende haben.

Zunächst fehlt natürlich erst einmal das Abwasserrohr. Nach studieren der Baupläne war klar, wir können kein Vorhandenes nutzen und müssen ein Neues verlegen, welches dann kurz vorm Gully mit dem Vorhandenen verbunden wird. Leider liegen die Gullys diagonal auf der anderen Seite des Grundstücks. Wir mussten also ein neues Rohr komplett durch den Garten am Haus entlang verlegen…. Das geht ja schon gut los.

Nun ja, nach einigen Wochen Planung und Materialbeschaffung, ging es dann los. Da das bestehende Rohr keinen Meter tief war und wir ca. 30 Meter Rohr mit 1% Gefälle pro Meter verlegen wollten, mussten wir ziemlich hoch anfangen. Es ist somit nicht Frost geschützt verbaut. Ich hoffe das gibt später keine Probleme, aber da ich den Abfluss im Winter eh nicht häufig nutzen werde, hoffe ich, dass es passt.

Nun aber mal ein paar Bilder:
Erst einmal messen und die Stellen für die Revisionsschächte planen

Ich habe gestaunt, was alles in so einen Corsa reinpasst 🙂

Mein alter Herr stemmt gerade den Beton der Pflasterkantensteine auf. Auch wurde schon der erste Abschnitt des Schachts ausgehoben. Rechts ist übrigens der Hobbyraum.

Als nächstes wurde die Wand zur Brauerei aufgebrochen. Hier soll zukünftig das Abwasserrohr und ein Leerrohr in den Raum führen. Das Leerrohr wird bestückt mit einem Strom- und Cat7 Kabel. Außerdem wird noch eine Zugschnur durchgelegt. Wir planen auch ein Holzhaus am Ende des Gartens und eine solche Gelegenheit fürs Kabelziehen gibt es selten. 😉

 

Und nun die erste Ernüchterung: Aus 2 geplanten Arbeitstagen wurden leider 2 Wochenenden. Wir haben den Boden total unterschätzt. Wo anfangs der Mutterboden leicht ausgehoben war, kam ab der Hälfte nur noch Lehm. Mit Spaten und Spitzhacke haben wir uns Meter für Meter durch den Garten gekämpft…. nächstes Mal mit Bagger.. man lernt ja aus seinen Fehlern 😉

 

Also Wochen später, konnten dann endlich die beiden Rohre vollständig verlegt und das Abwasserrohr mit dem Vorhandenen verbunden werden.

Meine Wenigkeit beim Zuschütten. Das erfolgte Portionsweise gefolgt von Einschlämmen und Stampfen.

 

Erste Kurve, erster Revisionsschacht. Man weiß ja nie..

Vorne gehts dann durch die Wand in den Brauraum.

Nachdem alles wieder verschlossen ist und auch die Wand zum Raum wieder abgedichtet wurde, ist die erste Hürde auf dem Weg zum neuen Brauraum abgeschlossen.

Das reicht auch fürs Erste. Als Nächstes kommt dann die Vorbereitung des Bodenablaufs.


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