Wer ein Hobbybrauer Set für den Einstieg kauft, der hat häufig einen Kunststoff Gäreimer dabei. Dieser Gärbottich ist günstig und funktionieren gut. Doch sie haben ein paar Nachteile und es gibt tatsächlich deutlich bessere Bier Gärbehälter für dein eigenes Bier.
Des Weiteren kommt es auch auf das Material an. Ein Gärbehälter Edelstahl oder Kunststoff haben deutliche Unterschiede, nicht nur im Hinblick auf den Preis.
- Plastikeimer Hobbock als idealer Start: Budgetfreundlich und praktisch, perfekt für Einsteiger im Hobbybrauen, mit Hahn für leichtes Abfüllen und Loch im Deckel für Gärspund.
- Kriterien für den Kauf eines Gäreimers: Wichtige Faktoren sind Größe, Material und Druckbeständigkeit des Gärbehälters.
- Materialwahl für Gärbottich: Kunststoff ist kostengünstig und leicht, Edelstahl bietet Langlebigkeit und leichte Reinigung, Glas ermöglicht Sichtbarkeit des Gärprozesses.
- Konischer vs. flacher Gärbottich: Konische Behälter erleichtern die Entfernung von Hefe und Trub, während flache Bottiche eine einfache, budgetfreundliche Option darstellen.
- Druckgärung und Drucktank: Vergärung unter Druck bietet Vorteile wie Zeitersparnis und Einsparung von CO2, erfordert aber spezielles Equipment und Umgang.
Bier Gäreimer 30 Liter – Der beste Gärbehälter für Einsteiger!
Für Einsteiger im Hobbybrauen ist der Plastikeimer Hobbock der perfekte Start in die Brauwelt – preiswert und praktisch. Dieser Gärbottich ist vergleichsweise günstig und lässt sich sogar als Läutereimer nutzen, wodurch weitere Kosten eingespart werden können.
- Lebensmittelecht
- Vergleichsweise günstig gegenüber anderen Gäreimern
- Kann auch zum Läutern verwendet werden
- Mit einer Höhe von ca. 38,8 cm ohne Gärspund passt er in viele Kühlschränke zwecks Gärführung
- Einfache Reinigung aufgrund der großen Öffnung
- Gärröhrchen und Auslauf fehlen und müssen separat bestellt werden
Preis inkl. MwSt. zzgl. Versandkosten. | Preise zuletzt aktualisiert am 06.02.2026 14:44 Uhr | Die Tabelle enthält Provisionslinks
Ein idealer Gärbottich hat unten eine Bohrung mit einem Auslaufhahn, um das Abfüllen zu erleichtern, ohne das Gärfass kippen zu müssen. Ein Bierheber wird somit überflüssig. Wichtig ist außerdem ein Loch im Deckel für den Gärspund, der das Bier während der Gärung vor Sauerstoff und Verunreinigungen schützt.
Kurz gesagt, der Plastikeimer Hobbock ist eine budgetfreundliche und effiziente Wahl für jeden, der mit dem Brauen beginnen möchte, ohne dabei Kompromisse bei der Qualität zu machen. Mehr zum Material Kunststoff und Größe findest du unten.
Gärbehälter Ratgeber – die Kriterien für den Kauf vom Gäreimer
Die Wahl des richtigen Bier Gäreimers ist nicht leicht, besonders wenn man das Hobby gerade erst beginnen möchte. Aber auch erfahrene Hobbybrauer stehen regelmäßig vor der Herausforderung einen geeigneten Gärbottich zu finden.
Sei es die Größe, das Material, die Form oder die Druckbeständigkeit – die Entscheidung ist nicht leicht und daher habe ich alle wichtigen Informationen für dich zusammengefasst.
Wie viel Liter / welche Größe für den Bier Gärbehälter?
Die richtige Größe deines Gärbehälters hängt im Wesentlichen von deiner Anlage ab. Wähle einen Gärbottich, der etwa 20-30% größer ist als die Menge des zu brauenden Bieres. Für 20 Liter empfiehlt sich also ein Bier Gärbehälter mit 25-30 Litern Fassungsvermögen.

Dies gibt den Kräusen, dem schaumigen Hefebelag, genügend Raum zur Expansion und reduziert die Gefahr eines Überschäumens durch den Gärspund – ein unterschätztes Risiko für eine Infektion.
Ein größerer Behälter bietet außerdem mehr Flexibilität für verschiedene Braugrößen.
- Gäreimer 5l: Häufig Bestandteil von Bierbrausets
- Gäreimer 10l: Gut für Experimente. z.B. Speidel 12l (*)
- Gäreimer 15l: Seltene Größe. Schaue auf Amazon.de (*)
- Gäreimer 20l: Ideal für Hobbybrauer mit NC Kegs. FerMonster 23l (*)
- Gäreimer 30l: Klassische 20 Liter Klasse. FermZilla 30l (*)
- Gärfass 50l: Für größere Mengen. FermZilla 60l (*)
Gäreimer aus Edelstahl, Glas oder Kunststoff?
Beim Brauen von Bier steht man vor der Wahl des Materials für den Gärbottich: Gärbehälter aus Edelstahl, Glas oder Kunststoff. Jedes Material bietet spezifische Vorteile für den Brauprozess und du solltest immer darauf achten, ob das Material auch lebensmittelecht ist.
Ich hab dir für jede Kategorie die beliebtesten Modelle herausgesucht und tabellarisch dargestellt.
Bier Gäreimer aus Kunststoff
Kunststoff ist eine kostengünstige und leichte Alternative. Moderne Kunststoffbehälter sind oft mit speziellen Beschichtungen versehen, die sie widerstandsfähiger gegen Kratzer machen, in denen sich Bakterien ansiedeln könnten.
Obwohl Kunststoff bei ordnungsgemäßer Pflege eine gute Option sein kann, ist die Lebensdauer im Vergleich zu Edelstahl oder Glas geringer. Kunststoff hat auch immer eine Lebensdauer, was bedeutet, dass du die Gäreimer nach ein paar Jahren austauschen musst. Die Haltbarkeit wird häufig am Boden angegeben.
Wichtig ist auch noch zu erwähnen, dass man keine heiße Würze in die Bier Gäreimer aus Kunststoff füllen soll. FermZilla gibt das ausdrücklich an, während andere Anbieter es nicht erwähnen.
Warum die Preise zwischen den Kunststoff-Gärbottich so unterschiedlich ausfallen liegt zum einen natürlich an der Materialstärke und Einsatzort. Der Hobbock ist günstig, weil er nicht zum Vergären gemacht wurde. Die Variante von Speidel ist dahingegen robuster und hat eine glatte Oberfläche im Inneren.
Außerdem gibt es dann noch die Gärbottiche, die sogar Druckbeständig sind. Mehr zu dem Thema aber dann weiter unten.
Wenn ein Hobbybrauer seinen Hobbock durch einen neuen Gärbottich austauschen möchte, würde ich aktuell immer den FermZilla All Rounder (*) empfehlen. Er ist universal 30 Liter, durchsichtig, einfach zu reinigen und auch noch druckbeständig. Somit stehen dir auch für die Zukunft alle Optionen offen. Leider hat er keinen Auslaufhahn, weshalb du das Bier mit einem Bierheber transferieren musst.
Wem das stört dem empfehle ich den Speidel 30 Liter Gäreimer (*). Er ist zwar nicht druckbeständig, hat aber einen Auslaufhahn für das einfache Ablassen des Bieres und besteht aus hochwertigem Material.
Wichtiger Tipp: Weitere Einblicke zum Thema Hobbybrauen und Bier brauen im Allgemeinen auf meiner Übersichtsseite zum Thema Bierbrauen!
Bier Gärbehälter aus Edelstahl
Edelstahl gilt als die Premiumoption unter Hobbybrauern. Es ist robust, langlebig und lässt sich etwas einfacher reinigen. Auch Edelstahlgärbehälter beeinträchtigen den Geschmack des Bieres nicht.
Sie eignen sich besonders für fortgeschrittene Brauer, die eine langfristige Investition in ihre Ausrüstung suchen, denn Edelstahl muss nicht ausgetauscht werden und kann bei guter Pflege dein Leben lang verwendet werden.
Auch die Industrie verwendet überwiegend Edelstahl. Die oben aufgeführten Modelle sind Bier Gärbehälter aus Edelstahl mit einem flachen Boden. Wer gerne einen konischen Boden bevorzugt, der findet weiter unten einen separaten Abschnitt dazu.
Glas Gärbehälter (Gärballon)
Glas bietet den klaren Vorteil der Sichtbarkeit. Hobbybrauer können den Gärprozess direkt beobachten, ohne den Behälter öffnen zu müssen. Das minimiert das Infektionsrisiko, aber ein Beobachten des Gärprozesses ist bis auf sehr wenige Ausnahmen eigentlich gar nicht nötig.
Außerdem hat Glas eine sehr glatte Oberfläche an der Schmutz weniger gut anhaften kann.

Allerdings ist es zerbrechlich und schwerer als Kunststoff, was beim Umgang besondere Vorsicht erfordert. Es ist zusätzlich zu erwähnen, dass diese Gärballons, wegen des fehlenden Deckels, häufig nur eine kleine Öffnung haben und sich daher schlechter reinigen lassen.
Der wohl größte Nachteil ist, dass das Licht ungehindert an dein Bier kann und dieses auch schon in kurzer Zeit sensorisch negativ beeinflusst. Du musst den Glasballon also dunkel lagern oder zudecken.
Glas eignet sich auch gut als Gärbottich für Wein.
Mein persönlicher Tipp zum Material
Die Wahl des Gärbehältermaterials ist oft eine Frage des persönlichen Vorzugs und Braustils. Bedenken über Infektionen durch Kahmhefe etc. durch Materialbeschädigung sind meist auf häufiges Öffnen und nicht auf das Material selbst zurückzuführen.
Sowohl Kunststoff als auch Edelstahl können bei unsachgemäßer Pflege beschädigt werden. Viele Profis nutzen ausschließlich Gärbehälter aus Kunststoff ohne negative Auswirkungen auf den Biergeschmack oder sonstige Infektionen.
Für Hobbybrauer die Wert auf Kosten und Einfachheit legen, ist Kunststoff eine hervorragende Wahl. Edelstahl bietet sich für jene an, die auf Langlebigkeit und professionelles Equipment setzen. Glas eignet sich besonders, wenn visuelle Kontrolle des Gärprozesses gewünscht ist, wie bei Experimenten mit Sauerbieren.
Jedem Einsteiger rate ich daher erst einmal einen günstigen Kunststoffeimer zu nutzen.
Konischer oder flacher Gärbottich?
Bei der Wahl zwischen konischen und flachen Gärbehältern geht es um Funktionalität und Kosten.
Flache Gärbehälter sind kostengünstiger und es gibt eine größere Auswahlmöglichkeit (auch hinsichtlich der Materialien). Sie erfordern jedoch das Umfüllen bzw. Abziehen des Bieres von oben, um es von Hefe und Trub zu trennen, was zusätzlichen Aufwand und eine etwas kompliziertere Handhabung bedeutet.

Konische Gärbehälter für Bier ermöglichen die einfache Entfernung von Hefe und Trub. Sie sind ideal für die Ernte frischer Hefe und besonders bei den Unitanks sehr wichtig, um das Bier vor Autolyse zu schützen.
Aber diese konischen Fermenter sind teurer und ohne geeignete CIP-Vorrichtung häufig aufwendiger in der Reinigung.
Konische Behälter bieten also technische Vorteile, während flache Bottiche günstiger sind.
Drucktank und Druckgärung im Gärtank
Heutzutage ist es eigentlich noch üblich, dass Brauereien ihr Bier ohne Druck während der Hauptgärung vergären, vor Ende der Hauptgärung in einen Drucktank umschlauchen und dort die Nachgärung vollziehen.

Das Thema Druckgärung und Vergären in Kegs ist nicht zuletzt durch die immer häufiger aufkommenden Uni-Tanks brandaktuell. Doch lohnt sich die Druckgärung für Hobbybrauer? Welche Vor- und Nachteile hat dieses Gärverfahren und geht es auch günstiger und einfacher?
Das und viele weitere Infos über die Sinnhaftigkeit vom Drucktank und Druckgärung im Allgemeinen erkläre ich im Beitrag So funktioniert die Druckgärung und das Spunden unter Druck.
Für den schnellen Überblick möglicher Drucktanks zum Kaufen, schaue dir gerne schon einmal diese Tabelle an.
(38 cm mittig)
(35,2 mittig)
(38 cm mittig)
(35,2 mittig)

Tipps und Pflege von Gärbehältern
Jetzt folgen ein paar Erfahrungswerte, die ich und meine Hobbybrauer Kollegen während der vielen Jahre gesammelt haben.
Gärführung
Das Thema Gärführung ist wichtig, nicht nur für untergärige Biere. Denn auch wenn du eine konstante Temperatur außerhalb des Gäreimers hast, ist das Bier im Inneren während der Hauptgärung um ein paar Grad wärmer.
Lesetipp
Gärführung: Ein häufig unterschätztes Thema bei Einsteigern. Auch obergärige Biere sollten während der Gärung kontrolliert werden!
Durch die Aktivität der Hefe heizt sich das Bier auf und durch die wärmere Temperatur wird dann wieder die Gärung beschleunigt, was ebenfalls wieder höhere Temperaturen bringt. Eine Aufwärtsspirale, die du nur durch eine Absenkung der Außentemperatur stoppen, bzw. in den Griff bekommen kannst.
Vermeidung von Infektionen im Gäreimer
Um Infektionen im Gärbottich, wie beispielsweise Kahmhefe, effektiv zu verhindern, sind ein paar einfache Vorsichtsmaßnahmen Goldwert.
Ein wesentlicher Punkt ist, Malz fernab des Gäreimers zu lagern und zu schroten. Malzstaub kann leicht Träger unerwünschter Mikroorganismen sein, die, wenn sie in das Gärfass gelangen, dein Bier infizieren können.
Ein weiterer entscheidender Tipp ist, die Neugier im Zaum zu halten und den Gärbottich geschlossen zu lassen. Häufiges Öffnen gibt Bakterien und wilden Hefen unnötig die Chance, in den Gäreimer einzudringen.

Besser brauen mit dem Braukompass
Kuratierte Tipps aus Blogs, Podcasts und YouTube
Vom Gärbottich in die Flasche
Bei einer offenen Gärung in einem herkömmlichen Gärbottich hast du grundsätzlich zwei Optionen: Du kannst entweder den am Gärfass angebrachten Hahn nutzen oder dich für einen Bierheber (*) entscheiden.
Wichtig ist hierbei, vor dem Abfüllen jegliches Aufwirbeln des Sediments zu vermeiden. Das heißt, den Gärbottich vorher nicht mehr bewegen, um die Ruhe unterm Bier nicht zu stören.
Das Abfüllen selbst wird durch die Verwendung eines Abfüllröhrchens zum Kinderspiel. Dieses kleine, aber feine Werkzeug ermöglicht dir, die Flaschen präzise und ohne Plätschern zu füllen.
Bei Bieren, die unter Druck vergoren wurden, kommt eine spezielle Technik zum Einsatz: der Gegendruckabfüller.
Die richtige Reinigung und Desinfektion von Gärbehälter mit Bier
Die gründliche Reinigung und Desinfektion deines Gärbehälters ist entscheidend, um dein Bier vor Infektionen zu schützen.
Ein häufiger Fehler, der vermieden werden sollte, ist das Schrubben des Behälters mit einem groben Schwamm oder Bürste. Durch zu aggressives Reinigen können Kratzer und Riefen entstehen, in denen sich Schmutz und Bakterien ansammeln und somit ein Nährboden für Infektionen gebildet wird.
Lesetipp
Reinigung und Desinfektion: Das sind die besten Mittel zur Reinigung und Desinfektion für uns Hobbybrauer. Nicht jedes Mittel eignet sich und manche sollten besser nicht eingesetzt werden. In diesem Beitrag steht alles, was du zu dem Thema wissen musst und es gibt auch Produktempfehlungen!
Beginne mit einer sanften und am besten heißen Spülung, um Rückstände zu entfernen. Anschließend kannst du eine Lösung aus warmem Wasser und einem geeigneten Reinigungsmittel in dem Gäreimer anrühren und wirken lassen.
Für die Desinfektion sind ebenfalls spezielle Brauereidesinfektionsmittel zu empfehlen, denn nicht alle Mittel eignen sich für eine anständige Desinfektion.
Abschließend ist es wichtig, den Bier Gärbehälter gründlich mit klarem Wasser auszuspülen, um alle Reinigungs- und Desinfektionsmittelreste zu entfernen, und kopfüber trocknen zu lassen, bevor du ihn wieder für die Gärung verwendest.
Hopfenstopfen im Gäreimer
Wer gerne aromatische Pale Ales oder IPAs braut, der wird auch Hopfenstopfen wollen. Hier gibt es je nach dem, ob offen oder unter Druck, verschiedene Ansätze.
Bei offener Gärung hast du zwei Möglichkeiten: den Einsatz von Hopfensäckchen oder das direkte Hinzugeben von Hopfenpellets in den Gäreimer. Wichtig ist, dabei möglichst wenig Sauerstoff ins Bier zu bringen. Also lieber sanft hinzugeben, statt den Hopfen hineinzuwerfen, um unnötiges Plätschern zu vermeiden.
Bei Druckgärung wird’s ein Stück komplizierter. Beim Entlüften deines Drucktanks könnte dir das Bier schaumig entgegenkommen – ein Phänomen, das nicht nur ärgerlich ist, sondern auch unerwünscht, da du das CO2 aus der Gärung ja eigentlich für die Karbonisierung nutzen möchtest. Die Herausforderung besteht darin, den Hopfen sauerstofffrei und unter Druck in den Tank einzubringen. Einige Methoden hierfür sind:
- Die Verwendung einer Hopgun, eine spezielle Vorrichtung, die an den Drucktank angeschlossen wird und es erlaubt, Hopfen unter Druck zuzuführen.
- Das Vorab-Hängen des Hopfens im Tank, gehalten von einem außen angebrachten Magneten. Entfernt man den Magneten, fällt das Hopfensäckchen ins Bier.
- Die Filtermethode, bei der Hopfen in einem Filter platziert und das Bier zur Aromatisierung durch diesen Filter gepumpt oder zirkuliert wird.
- Die Umdruckmethode, bei der Hopfen in einem anderen Tank vorgelegt wird, das Bier zum Stopfen umgedrückt und anschließend wieder zurück in den ursprünglichen Tank gepumpt wird.
Jede dieser Methoden hat ihre eigenen Vor- und Nachteile und erfordert unterschiedliches Equipment und Vorbereitung. Welche Methode am besten geeignet ist, hängt von den persönlichen Präferenzen, dem verfügbaren Equipment und dem gewünschten Ergebnis ab.
Lesenswerte Quellen:
Fragen zum Umschlauchen nach Unitank-Lagerung
Verlinkte Produkte
Als Brauen.de, Amazon und Tradetracker Partner verdiene ich an qualifizierten Käufen über die von mir mit (*) verlinkten Produkte.
FAQ zum Gärbehälter und dem Prozess der Gärung
Was ist der beste Gärbottich für Einsteiger im Hobbybrauen?
Ein Plastikeimer Hobbock ist eine ausgezeichnete Wahl für Einsteiger. Er ist preiswert, praktisch und ermöglicht es, mit dem Brauen zu beginnen, ohne Kompromisse bei der Qualität einzugehen.
Welche Materialien werden für Bier Gärbehälter verwendet und was sind ihre Vorteile?
Es gibt Bier Gärbehälter aus Kunststoff, Edelstahl und Glas. Kunststoff ist kostengünstig und leicht, Edelstahl ist langlebig und leicht zu reinigen, und Glas ermöglicht die Sichtbarkeit des Gärprozesses.
Sind konische Gärbehälter besser als flache?
Konische Gärbehälter erleichtern die Entfernung von Hefe und Trub, was sie technisch vorteilhafter macht. Flache Gärbehälter sind jedoch günstiger und bieten eine einfache, budgetfreundliche Option.
Was sind die Vorteile der Druckgärung für Hobbybrauer?
Druckgärung spart Zeit und CO2. Es ermöglicht eine schnelle Karbonisierung und Reifung des Bieres, erfordert jedoch spezielles Equipment und sorgfältigen Umgang.
Wie wählt man die richtige Größe für einen Bier-Gärbehälter aus?
Wähle einen Gärbehälter, der 20-30% größer ist als die Menge des zu brauenden Bieres, um Raum für die Expansion der Kräusen zu bieten und die Gefahr eines Überschäumens zu minimieren.
Wie kann man Infektionen im Gäreimer vermeiden?
Vermeide es, den Gärbottich häufig zu öffnen, und lagere sowie schrote Malz fernab des Gäreimers, um das Risiko einer Kontamination zu minimieren.
Was sollte man bei der Reinigung und Desinfektion eines Gärbehälters beachten?
Vermeide aggressives Schrubben, das Kratzer verursachen könnte. Beginne mit einer sanften Spülung und verwende geeignete Reinigungs- und Desinfektionsmittel, gefolgt von gründlichem Ausspülen mit klarem Wasser.
Was passiert bei der Gärung von Bier?
Bei der Gärung wandelt Hefe Zucker in Alkohol und Kohlendioxid um. Dieser Vorgang verleiht dem Bier seinen Alkoholgehalt und Geschmack.
Wie lange gärt ein untergäriges Bier?
Ein untergäriges Bier gärt typischerweise 1-2 Wochen bei 8-12°C, gefolgt von einer Lagerphase von mehreren Wochen bis Monaten bei niedrigeren Temperaturen.

Besser brauen mit dem Braukompass
Kuratierte Tipps aus Blogs, Podcasts und YouTube




















Hallo Tobi,
danke für den coolen Artikel. Ich habe eine kleine Rückfrage zum Thema „Schlauchdecke“. Ich habe mich schonmal mit dem Thema befasst, aber da hier die Meinung auseinander gehen und einige der Meinung sind, dass es in der 20Liter Klasse vernachlässigbar ist und es einen kleinen Mehraufwand bedeutet, habe ich es wieder verworfen. Da du es in deinem Artikel hier erwähnt hast und auch aus Jan‘s Buch zitierst, habe ich mir dies nochmal bei Jan durchgelesen. Hier sagt er, wenn ich das mit meinen eigenen Worten zitiere… gewöhnlich möchte man die Hopfenharze nicht im Bier, da sie für eine kratzige Bittere sorgen können und nicht sonderlich förderlich beim Hefeernten ist, wenn die Harze sich mit der Hefe verkleben.
Jetzt meine Frage: Wie ist deine persönliche Einschätzung, evtl. Erfahrung, lohnt sich der Aufwand die Schlauchdecke zu entfernen oder bist du auch der Ansicht, dass das in der 20Liter Klasse vernachlässigbar ist?
Viele Grüße, Stefan
Hi Stefan,
Danke für dein Kommentar und das Feedback!
Aus meiner naiven Sicht würde ich auch behaupten, dass wir uns den Aufwand und das Risiko eine Infektion einzuholen beim Abschöpfen sparen können. Also einfach ausgären lassen und gut ist.
Wenn du ein und das selbe Rezept allerdings immer und immer wieder braust und jetzt diesen Punkt änderst, könntest du einen Unterschied merken da es vielleicht bitterer ist als sonst, aber in der Regel ist uns das ja egal.
Ich habe die Schlaucherdecke hier hauptsächlich aufgeführt um einen Anhaltspunkt für das Umschlauchen in den Drucktank zu geben. Bei der Gelegenheit kann man natürlich darauf achten die Schaumdecke nicht mit rüber zubekommen wenn man will.
Ich bin auch kein Experte, schon gar nicht im Bereich Sensorik, aber ich hab beides schon gemacht und nie einen Unterschied gemerkt. Ich braue aber auch immer andere Rezepte.
Lg Tobi
Hallo Tobi,
bei meiner Recherche zur Druckgärung bin ich auf deinen sehr aufschlussreichen Artikel gestossen. Ich finde es klasse, wie du komplexe Themen auch für unerfahren Hobby Brauer erklärst.
Aktuell befasse ich mich mit dem Thema Druckgärung aus mehreren Gründen, habe dazu aber noch ein paar Fragen.
Bei der Drückgärung findet bereits eine erste Karbonisierung statt. Diese erreicht jedoch noch nicht den Karbonisierungsgrad, wie ich ihn bei einer herkömmlichen Flaschengärung erreichte (so habe ich das bisher verstanden).
Wenn ich nun mein druckvergorenes Bier in Flaschen abfülle, wie weiss ich, wie viel Zucker/Speise ich noch zugeben muss, um am Ende den selben Karbonisierungsgrad zu erreichen wie ohne Druckvergärung?
Kannst du mir da weiterhelfen?
Lg Robert
Hi Robert,
danke für dein Feedback. Erstmal ist die Berechnung des CO2 Gehalts wie auch bei Flaschengärung: Druck und Temperatur aus der Spundungstabelle ablesen.
ABER: Wenn dein Bier schon Kohlensäure hat bzw unter Druck ist, dann kannst du es nicht mehr ganz normal abfüllen wie sonst. Es würde ohne Ende schäumen.
Daher greift man dann zu einem Gegendruckabfüller, bringt dann aber keinen weiteren Zucker in die Flaschen. Also entweder im Tank schon komplett aufkarbonisieren (du könntest theoretisch auch Zucker in den Drucktank geben, oder einfach mit ner CO2 Flasche Druck aufbauen), oder drucklos vergären und dann eine Flaschengärung zu machen.
Beides mischen würde ich nicht machen.
LG Tobi
Meiner Meinung nach ist der Fermzilla die beste Budgetlösung. Ich kann das Ding vor dem Abfüllen leerdrücken und auch das Hopfenstopfen funktioniert fast sauerstofflos, wenn man den Hefeauffangbehälter ebenfalls zu Beginn leerdrückt, die Hopfengabe durch die kleinen Öffnungen einfüllt und dann noch ein paar Minuten mit Co2 flutet. Dann das Ventilöffnen und mit Co2 (Carbonationcap vorausgesetzt) aufwirbelt. Dieses System ist meiner Meinung nach was sauerstoffarmes Arbeiten angeht allen anderen drucklosen Systemen überlegen.