Online
Fehlaromen Seminar
Sensorik Training bequem von Daheim.
Termine und Buchung
Die sensorische Weiterbildung im Wohnzimmer!
Dieses Online Seminar fördert die Bierqualität von Hobbybrauern im deutschsprachigen Raum. Der Fokus liegt ganz speziell auf Heimbrauer, die das eigene Bier qualitativ verbessern oder sich allgemein sensorisch weiterbilden möchten.
Online
In der 2-stündigen Online Session führen wir dich durch eine faszinierende Aromaverkostung – ganz entspannt von zu Hause aus, ohne Kamera.
Kostengünstig
Ein für dieses Seminar extra konzipierte Aroma-Kit kann kostengünstig erworben werden. Zusätzlich benötigst du noch ein wenig Referenzbier.
Spannend
Ein Event mit Aha-Effekt! Trainiere nicht nur Fehlaromen, sondern auch gewünschte Aromen, die ins Bier gehören.

Daniel Stenglein
Moderator
Daniel Stenglein aus Hirschaid ist ein begeisterter Hobbybrauer und seit 8 Jahren am Braukessel. Bevor er seine eigene Braukarriere startete, sammelte er wertvolle Erfahrungen in der Brauerei seines Onkels. Er leitet die große Hobbybrauer Facebook-Gruppe und ist als International BeerJudge tätig. Seine Leidenschaft gilt vor allem untergärigen fränkischen Lagerbieren. Zudem organisiert er regelmäßig Veranstaltungen für die Hobbybrauerszene, unter anderem Fehlaromenseminare.

Tobi Malzknecht
Organisator
Viele kennen mich unter meinem Hobbybrauer Synonym Malzknecht. Ich bin Tobi, komme aus Ascheberg und bin seit vielen Jahren Blogger und Heimbrauer. Seit einigen Jahren beschäftige ich mich intensiv mit dem Thema Sensorik und war bereits einige Male in der Jury von Hobbybrauer Bierwettbewerben. In unserer Online Community haben wir eine kleine Sensorik-Truppe aufgebaut, die regelmäßig ausgewählte Biere verkostet und gemeinsam bewertet.
Online Fehlaromen Seminar
Schreib dich auf die Liste!
Begleitung durch den Abend
Ausführliche Anleitung und Infos
Du erhältst von uns eine präzise Anleitung inkl. Einkaufsliste für dein Sensorik-Erlebnis. Das empfohlene Referenzbier und das speziell ausgewählte Proben-Kit sind die Grundlage unseres gemeinsamen Abends.



Bequem von Daheim
Starte dein Geschmackserlebnis mit einer einfachen Anmeldung zum Kurs und den vorgeschlagen Proben. Ein Kit eignet sich für eine Gruppe von bis zu 5 Personen.

Hochwertige Stoffe
Die vorgeschlagenen 6 Proben sind hochwertig und qualitativ nach ASBC-Richtlinien in Lebensmittelqualität hergestellt. Du kannst aber jederzeit eigene Proben organisieren.

Intensiver als üblich
Die Aromaproben sind bewusst intensiver und für 500ml Bier dosiert, damit alle Teilnehmer die charakteristischen Geschmacksnuancen deutlich wahrnehmen und sicher erkennen können.
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Hol dir die Aromen nach Hause
Der Ablauf ist etwas anders als sonst üblich, da ein Aroma Seminar in der Regel in Präsenz stattfindet. Wir haben uns etwas Besonderes für euch ausgedacht und freuen uns auf einen schönen gemeinsamen Abend. Damit dieser reibungslos ablaufen kann, orientiere dich an folgenden Ablaufplan.
1. Kurs buchen
Die Kurse sind begrenzt. Du bekommst den Link zum Buchungsportal per E-Mail zugeschickt. Buche dich ein und sichere dir einen Platz.
2. Proben bestellen
Wir haben einen Anbieter herausgesucht, bei dem du die Proben einfach beziehen kannst. Melde dich bei uns, wenn du deine eigenen Proben woanders organisieren möchtest.
3. Abend planen
Du hast ausreichend Zeit dich mit bis zu 4 Gleichgesinnten zu diesem Termin zu verabreden und alle nötigen Dinge zu organisieren. Wir stellen dir eine Liste bereit.
4. Toller Abend!
Erscheine mind. 15 Minuten vor Beginn um die Technik zu überprüfen. Schalte dich mit PC, Notebook, Tablet oder Handy dazu. Kamera brauchst du nicht.
Das kostet dich dieses Aroma Seminar
Die Proben sind teuer, daher haben wir einen Anbieter gefunden, der speziell für dieses Online-Aroma-Seminar ausgewählte Proben bereitstellt. Auch online fallen Kosten für Räumlichkeiten und Zahlungssysteme an. Zusätzlich entstehen Ausgaben für Referenzbier, Brot und mehr.
Das Seminar ist kostentechnisch auf drei Personen optimiert, aber auch zu zweit noch gut finanzierbar. Bei mehr Teilnehmern wird es selbstverständlich günstiger.
Online Seminar
24,99 €*Teilnahme am Seminar mit bis zu 5 Personen von Daheim.
Proben
33,00 €**6 ausgewählte Aromen von einem vorgeschlagenen Anbieter.
Am Abend
5-10 €Ein paar Dinge sind noch zu organisieren.
(*) Preis ist inkl. Mehrwertsteuer. Ohne Proben ist die Teilnahme am Online Seminar nicht möglich.
(**) Preis inkl. VAT, sowie nicht-verfolgbarer Versand aus Schweden. Preis ist exklusiv für Kursteilnehmer und Kursschwankung zwischen SEK und EUR können diesen Preis beeinflussen. Dieses Kit ist lediglich ein Vorschlag und Proben können auch von anderen Anbietern bezogen werden. Ohne Proben ist die Teilnahme am Online Seminar nicht möglich.
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Fehlaromen beim Bierbrauen: Wenn dein Sud nicht so schmeckt, wie er sollte
Du kennst das sicher: Wochenlang hast du auf dein selbstgebrautes Bier gewartet, öffnest endlich die erste Flasche – und irgendwas stimmt nicht. Der Geschmack ist einfach daneben. Fehlaromen sind der Albtraum jedes Hobbybrauers, aber keine Sorge: Mit ein bisschen Wissen kannst du die meisten davon vermeiden.
1. Gärungsfehler: Wenn die Hefe nicht mitspielt
Die Hefe ist das Herzstück deines Bieres, und wenn sie nicht glücklich ist, merkst du das sofort im Geschmack. Butterige Noten, grüner Apfel oder ein allgemein unreifer Geschmack – das sind typische Zeichen dafür, dass bei der Gärung etwas schiefgelaufen ist.
Woran liegt’s? Meistens an Stress für die Hefe: zu wenig Nährstoffe, falsche Temperatur, zu wenig Hefe oder eine zu kurze Gärzeit. Die Hefe braucht optimale Bedingungen, um sauber zu arbeiten.
Was kannst du tun? Gib deiner Hefe Zeit und die richtige Umgebung. Verwende genug vitale Hefe, halte die Gärtemperatur stabil im empfohlenen Bereich und hab Geduld. Auch wenn die Blubberei aufhört, ist die Hefe noch am Arbeiten.
2. Hygienefehler: Ungebetene Gäste im Bier
Wenn dein Bier nach Essig, Käsefüßen, Pferdestall oder einfach nur „komisch“ schmeckt, hast du wahrscheinlich eine Infektion. Bakterien und Wildhefen können deinem Bier ganz schön zusetzen.
Woran liegt’s? Mangelnde Sauberkeit ist der Hauptgrund. Jede Oberfläche, die nach dem Kochen mit deinem Bier in Kontakt kommt, kann Infektionsquellen beherbergen. Auch alte Schläuche oder verkratzte Kunststoffteile sind beliebte Verstecke für Mikroorganismen.
Was kannst du tun? Reinigung und Desinfektion sind das A und O. Alles, was mit der abgekühlten Würze oder dem fertigen Bier in Berührung kommt, muss sauber und desinfiziert sein. Tausche alte Schläuche regelmäßig aus und achte auf Kratzer in Kunststoffbehältern.
3. Wasserfehler: Die unterschätzte Zutat
Dein Bier besteht zu 90% aus Wasser – kein Wunder also, dass schlechtes Wasser schlechtes Bier macht. Chlorgeschmack, medizinische Noten oder einfach ein „falscher“ Geschmack können vom Wasser kommen.
Woran liegt’s? Chlor und Chloramin im Leitungswasser sind die häufigsten Übeltäter. Aber auch die Wasserhärte und der pH-Wert spielen eine Rolle für den Geschmack.
Was kannst du tun? Wenn dein Leitungswasser gechlort ist, filtere es oder verwende Campden-Tabletten. Informiere dich über deine Wasserqualität – viele Wasserwerke stellen Analysen online. Für manche Bierstile lohnt es sich, das Wasser anzupassen.
4. Sauerstoffprobleme: Timing ist alles
Sauerstoff ist beim Brauen ein zweischneidiges Schwert. Vor der Gärung brauchst du ihn, danach ist er dein Feind. Oxidiertes Bier schmeckt nach Pappe, Sherry oder nassem Karton – und die frischen Aromen sind futsch.
Woran liegt’s? Zu viel Sauerstoffkontakt nach der Gärung. Beim Umfüllen, Abfüllen oder durch undichte Verschlüsse gelangt Luft ans Bier und startet Oxidationsprozesse, die den Geschmack ruinieren.
Was kannst du tun? Nach der Gärung heißt es: Sauerstoff vermeiden! Fülle vorsichtig ab, vermeide Spritzen und Schäumen. Lagere dein Bier kühl und dunkel. Und besonders hopfige Biere solltest du nicht zu lange lagern – die sind am empfindlichsten.
5. Kochfehler: Die Würze will richtig behandelt werden
Schon beim Kochen der Würze kannst du Weichen für Fehlaromen stellen. Gemüsige Noten, Schwefelaromen oder ein allgemein „unreiner“ Geschmack können hier ihren Ursprung haben.
Woran liegt’s? Zu schwaches Kochen, Deckel auf dem Topf oder zu langsames Abkühlen sind typische Probleme. Auch die Qualität und Lagerung deines Malzes spielt eine Rolle.
Was kannst du tun? Koche die Würze kräftig und ohne Deckel – so können unerwünschte Aromastoffe verdampfen. Kühle nach dem Kochen so schnell wie möglich ab. Lagere dein Malz trocken und kühl und verarbeite es nicht zu alt.
Dieses und viele weitere Themen besprechen wir im Seminar. Melde dich jetzt an!
